Sigulda (pps) Deutschlands Rennrodel-Team gewann zum siebten Mal den Titel eines Mannschafts-Weltmeisters. Bei den 36. Titelkämpfen im lettischen Sigulda verteidigten Sylke Otto, Georg Hackl und das Doppel Patric Leitner/Alexander Resch in 2:15,618 Minuten den zuletzt 2001 in Calgary gewonnenen Titel erfolgreich.
Mit Silber in der Besetzung Anna Orlova, Martins Rubenis und Zigmars Berkolds/Sandris Berzins (2:15,934) gewann der Gastgeber die erste WM-Medaille seiner Rennrodel-Geschichte.
Bronze ging an die österreichische Mannschaft mit Sonja Manzenreiter, Rainer Margreiter, und Andres Linger/Wolfgang Linger (2:16,294).

Stimmen:
Georg Hackl (Dreimaliger Olympiasieger):
„Das war ein toller Mannschafts-Wettbewerb, der bis zum Schluss spannend blieb. Für Lettland freut mich die Medaille ganz besonders. Ich würde es begrüßen, wenn der Team-Event eines Tages olympische Disziplin wäre - wie der Mannschafts-Wettbewerb im Skispringen, der Nordischen Kombination oder anderen Sportarten. Das würde den Rodelsport in vielen Ländern sehr aufwerten.“

Anna Orlova (Lettland):
„Ich bin jetzt einfach nur glücklich, die erste Rennrodel-Medaille in der Geschichte Lettlands gewonnen zu haben. Ich glaube, meine Bestzeit heute sagt nicht viel aus. Am Samstag wird es ein neues Rennen geben. Da will ich einfach nur gut rodeln.“

Wolfgang Linger (Österreich):
„Wir sind zwar heute die beste Zeit gefahren, aber dies bedeutet für die Entscheidung im Doppelsitzer am Samstag nicht all zu viel. Bronze ist schon mal ein schöner WM-Auftakt für uns und die österreichische Mannschaft.“

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