Sigulda (pps) Dank Weltmeisterin Silke Kraushaar hat die Siegesserie der deutschen Rennrodlerinnen im Viessmann Weltcup weiter Bestand. Die Olympiasiegerin von 1998 gewann im lettischen Sigulda ihr 23. Weltcup-Rennen und sorgte damit gleichzeitig für den 50. Weltcup-Sieg in Folge der deutschen Athletinnen. Silke Kraushaar, nach dem ersten Lauf nur Zweite, verwies in 1:27,248 Minuten die Halbzeit-Spitzenreiterin und Lokalmatadorin Anna Orlova (1:27,310) aus Lettland auf Platz zwei. Dritte wurde Natalia Yakushenko (1:27,472) aus der Ukraine. Stimmen: Silke Kraushaar (GER / Weltmeister 2004 und Olympiasiegerin 1998) „Es ist ganz lustig, ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen und nicht von Mannschaftskolleginnen eingerahmt zu sein. Aber man sieht daran, dass wir nicht mehr so unangefochten sind. Ich bin richtig erleichtert, dass ich unsere Serie halten konnte. 50 Siege in Serie sind schon sehr eindrucksvoll.“ Anna Orlova (LAT /WM-Zweite Team 2003): „Ich bin sehr glücklich. Das ist das beste Resultat meiner Laufbahn. Es ist noch nicht sicher, ob die lettische Mannschaft in Lake Placid startet, aber in Calgary und bei der Trainingswoche in Park City sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“ Natalia Yakushenko (UKR / Sieger Suzuki Challenge Cup Sigulda). „Ich freue mich riesig über die beste Weltcup-Platzierung meiner Laufbahn. So gut wie in diesem Winter lief es noch nie bei mir. Ich glaube, dass die Siegesserie der deutschen Mädchen bald ein Ende haben wird. Sie sind nicht unschlagbar, dass hat man jetzt gesehen.“

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