Weltmeister Eggert/Benecken reich beschert in Weihnachtspause    

Eggert-Benecken

 Lake Placid (RWH) Ein neuer Bahnrekord, der 25. Erfolg im Viessmann-Weltcup und ein riesengroßer Vorsprung in der Gesamtwertung: Toni Eggert und Sascha Benecken bescherten sich beim Viessmann-Weltcup in Lake Placid im US-Bundesstaat New York schon vor dem BMW Sprint-Weltcup zum Abschluss am Samstag reichlich.

 Auf der anspruchsvollen Kunsteisbahn am Mount Van Hoevenberg stellten die aktuellen Weltmeister mit 43,372 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf. Die alte Bestmarke hatten Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder seit dem Gewinn der WM-Goldmedaille im Jahr 2009 inne. Die beiden Oberhofer blieben damit in der olympischen Disziplin weiter ungeschlagen, mussten sich nur im BMW Sprint-Weltcup von Winterberg auf Rang zwei geschlagen geben.

 Bei ihrem 25. Einzelsieg in der olympischen Disziplin verwiesen Eggert/Benecken die beiden Österreicher Peter Penz/Georg Fischler, die zuletzt zwei Mal auf Rang zwei ins Ziel gekommen waren, erneut auf den zweiten Platz. Dritte wurden die Kanadier Tristan Walker/Justin Snith.

 In der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups führen vor der nächsten Station am 6./7. Januar 2018 auf der Kunsteisbahn am Königssee (GER) Eggert/Benecken (585) vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (431) aus Deutschland, die in Lake Placid Siebte wurden, und Penz/Fischler (331).

 Stimmen

 Toni Eggert (GER / Weltmeister 2017, Gesamtsieger im Viessmann-Weltcup 2015 und 2017):

„Da haben wir uns ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht. Dass wir der große Olympia-Favorit sind, wird uns jede Woche gesagt. Das schreckt uns also nicht mehr.“

 Peter Penz (AUT / WM-Zweiter 2015 und WM-Dritter 2012):

Lake Placid ist Rock‘n Roll, auf keiner anderen Bahn dieser Welt geht es so ab wie hier. Da schießt dir bei jeder Fahrt das Adrenalin durch den Körper. So langsam entwickeln wir uns zum Jäger Nummer eins der deutschen Doppel.“

 Tristan Walker (CAN / Olympia-Vierter 2014):

“Wir sind schon eine ganze Weile nicht mehr auf dem Podium gestanden. Da tut dies richtig gut. Auch wenn es nach dem Training schon eine kleine Überraschung für uns ist.“