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FIL Media Guide 2014/2015

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Kunstbahn Nachricht vom 02.01.12  
Deutsche Herren warten seit zehn Jahren auf Heimsieg

Lokalmatador Loch: „Ich will hier endlich mal gewinnen“

 

Königssee (pps) Deutschlands Herren drückten den ersten drei Veranstaltungen im Viessmann-Weltcup der Rennrodler ihren Stempel auf. Mit Olympiasieger Felix Loch, Sieger in Innsbruck-Igls und Whistler, David Möller, in allen drei Rennen auf dem Siegerpodest, und Andi Langenhan, der in Calgary gewann, führen gleich drei Schützlinge von Cheftrainer Norbert Loch („Das gab es noch nie“) die Gesamtwertung an. Doch zum Auftakt des neuen Jahres bei der vierten Station auf der Kunsteisbahn am Königssee wartet eine echte Herausforderung auf Loch, Möller & Co.

 

Seit zehn Jahren warten die Herren des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) auf einen Heimsieg auf der ersten Kunsteisbahn der Welt.

Georg Hackl war es im Winter 2001/2002 vorbehalten, für den letzten schwarz-rot-goldenen Erfolg zu sorgen. Danach wechselten sich Italiens zweimaliger Olympiasieger Armin Zöggeler und der Russe Albert Demchenko mit jeweils vier Erfolgen munter als Königssee-Sieger ab.

 

Diese Serie will Lokalmatador Loch nun endlich brechen. „Zuhause am Königssee wäre ein Weltcup-Sieg nun wirklich fällig. Ich will hier endlich mal gewinnen“, sagt der zweimalige Weltmeister. Und der Olympia-Zweite David Möller ergänzt mit Blick auf die drei-Auftakt-Erfolge: „Jetzt erwarten uns drei Heimrennen, angeführt von dem am Königssee. Hier soll es vor den heimischen Fans natürlich so weiter gehen wie bei den Auftakt-Rennen.“

 

Bei den Damen schlüpft die Kanadierin Alex Gough, die im heimischen Calgary den zweiten Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn feierte, immer mehr in die Rolle der Herausforderin der deutschen Damen hinein. Im Vorjahr war die 24-Jährige bereits Dritte am Königssee, knapp fünf Wochen später beendete Alex Gough die 105 Rennen währende Siegesserie der deutschen Rodlerinnen. „Nun muss Alex zeigen, wie groß ihre Fortschritte sind“, sagt Kanadas Cheftrainer Wolfgang Staudinger. Doch leicht wollen es Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Hüfner (GER), die in Innsbruck-Igls zum Auftakt gewann, und die Olympia-Dritte Natalie Geisenberger (GER), die in Whistler die Nase vorn hatte, der Kanadierin nicht machen. Geisenberger hatte im Vorjahr übrigens ihren einzigen Saisonsieg am Königssee gefeiert.

 

Im Doppelsitzer bestimmen zwei österreichische Duos bislang das Geschehen.

Obwohl Peter Penz/Georg Fischler als Auftakt-Sieger von Innsbruck-Igls einen zweiten Erfolg in Calgary durch einen Fehler im ersten Lauf verpassten, liegen die ehemaligen Junioren-Weltmeister immer noch auf Rang zwei hinter ihren Landsleuten und Olympiasiegern Andreas Linger/Wolfgang Linger, die in Whistler erfolgreich waren. Tobias Wendl/Tobias Arlt (GER), die Lokalmatadoren und derzeit Dritte der Gesamtwertung, scheinen die Vorsaison kopieren zu wollen. Auch damals startete das Duo mit Rang vier in Innsbruck-Igls und gewann in Calgary. Am Ende stand der Erfolg im Gesamtweltcup. „Um dies zu wiederholen, müssen wir aber wieder am Königssee gewinnen“, sagt Tobias Wendl.

 

Felix Loch/GER

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