Erster Weltcupsieg für PolenMit dem Doppelsitzerbewerb und einer Überraschung begann die Weltcup-Saison der Naturbahnrodler: ganz nach dem Vorbild des derzeit wohl populärsten Sportler Polens Adam Malysz dominierten Andrzej Lazczak und Damian Waniczek die Konkurrenz und sicherten sich den ersten Weltcup-Sieg für Polen. "Wir haben heuer schon am Gletscher trainiert und auch einen Tag hier in Olang", verrät ein überglücklicher Andrzej Lazczak, "und die Bahn hier liegt uns besonders, das ist wie eine zweite Heimbahn." Immerhin gewann das polnische Doppel in Olang vor zwei Jahren bereits WM-Bronze.Einen persönlichen Sieg feierte Reinhard Beer (AUT), der nach seiner schweren Ellbogenverletzung sein Comeback gab, mit seinem zweiten Platz: "Ich bin wirklich zufrieden. Ich habe mit Physiotherapeuten hart dafür gearbeitet, habe zwar noch ein paar Problemchen, aber das Comeback ist gelungen." Reinhard Beer saß heute zum ersten Mal seit seinem Sturz bei der WM in Stein an der Enns wieder mit seinem Partner Herbert Kögl auf der Rodel. "Ich habe natürlich schon trainiert, aber heute war ich das erste Mal auf Schnee." Überlegene Bestzeit im zweiten Lauf fuhren allerdings die Brüder David und Armin Mair (ITA), die lediglich durch eine kaputte Schiene im ersten Lauf im Kampf um den Sieg nichts mit zu reden hatten und den fünften Endrang belegten.Morgen, Samstag, steigen dann auch die Damen und Herren Einsitzer in das Weltcupgeschehen ein. Die heutigen Trainingsläufe dienten der österreichischen Mannschaft als interne Qualifikation. Bei den Herren konnte diese Gernot Schwab für sich entscheiden und wird somit bei den ersten drei Saisonrennen mit Gerhard Pilz, Ferdinand Hirzegger, Gerald und Roland Kallan sowie Robert Batkowski das rot-weiß-rote Team vertreten. "Das ist die Situation jetzt, für die Rennen im neuen Jahr kann die Mannschaft wieder ganz anders aussehen", meint der österreichische Rennsportleiter Gerhard Pircher.Bei den Damen musste auch die zweifache Weltcup-Gesamtsiegerin und Weltmeisterin von 1996 Elvira Holzknecht in die Qualifikation, da sie verletzungsbedingt ein Jahr pausiert hatte. Sie musste sich in der Rangliste der Österreicherinnen lediglich Sandra Mariner geschlagen geben und konnten sich den vierten Startplatz neben Mariner, Marlies Wagner und Sabine Kogler sichern.Endergebnis Doppelsitzer:1. Andrezej LAZCZAK/Damian WANICZEK, 1:14,48 (1), 1:15,08 (2), 2:29,562. Reinhard BEER/Herbert KÖGL (AUT), 1:15,11 (2), 1:15,15 (3), 2:30,263. Harald KLEINHOFER/Gerhard MÜHLBACHER (AUT), 1:15,53 (4), 1:15,35 (4), 2:30,884. Eddy PERRIN/Emanuele GIANNELLI (ITA), 1:15,72 (5), 1:15,35 (4), 2:31,075. Armin MAIR/David MAIR (ITA), 1:16,89 (7), 1:14,21 (1), 2:31,106. Denis ALIMOV/Roman MOLVISTOV (RUS), 1:15,96 (6), 1:15,97 (6), 2:31,937. Wolfgang SCHOPF/Andreas SCHOPF (AUT), 1:15,48 (3), 1:17,35 (8), 2:32,83

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