„Bei denen passt derzeit einfach alles perfekt zusammen“, kommentierte der 17-jährige Alex Innerbichler, den neuerlichen Siegeslauf des polnisches Doppels Andrzey Laszczak/Damian Waniczek. Alex Innerbichler und seinem Bruder Günther hingegen blieb der Sensationserfolg versagt. Nach dem ersten Lauf überraschend an zweiter Stelle liegend, verpatzen sie den zweiten Durchgang völlig und mussten sich mit Rang vier begnügen. „Wir hatten am Anfang gleich einen Fehler und unten in der Schikane noch einen. Das war wohl doch ein bisschen auf die Aufregung zurückzuführen.“ Ihre Chance nutzten die österreichischen Routiniers Reinhard Beer/Herbert Kögl und belegten Rang zwei. Dass sie derzeit an die Polen nicht herankommen, ist für Reinhard Beer leicht erklärbar: „Polen zählt offiziell noch zu den sogenannten schwachen Nationen im Rodeln und genießt deswegen den Vorteil vieler Trainingslager des internationalen Verbandes. Wir Österreicher dürfen an diesen Veranstaltungen gar nicht teilnehmen, so kommen die Polen zu viel mehr Trainingsläufen als wir.“ Doch Reinhard Beer und Martin Kögl sehen dies als zusätzliche Motivation.

Keine Probleme mit den Nerven hatte das ebenfalls erst 17-jährige italienische Nachwuchstalent Barbara Abart. „Meine Ziele heuer sind die Junioren-Europameisterschaft und die Italien-Meisterschaft. Im Weltcup bin ich froh, wenn ich weiter mitfahren kann“, sagt die neue Weltcupführende nach ihrem zweiten Platz. Lediglich an die Russin Ekatarina Lavrentjeva kam Abart nicht heran. Den dritten Platz belegte die, die den Weltcup im Vorjahr klar dominiert hatte: Sonja Steinacher aus Italien, die im heutigen Rennen durch eine beschädigte Schiene gehandikapt war. Am neunten Platz landete Elvira Holzknecht bei ihrem Comeback. Sie hatte sich beim Saisonauftakt in Völs beim Verladen ihrer Rodel an der Hand verletzt.

Endergebnis:

Frauen:

1. Ekaterina Lavrentjeva (RUS), 1:20,52 (1), 1:20,39 (1), 2:40,91;
2. Barbara Abart (ITA), 1:20,65 (2), 1:20,43 (2), 2:41,08;
3. Sonja Steinacher (ITA), 1:20,72 (3), 1:21,23 (5), 2:41,95;
4. Renate Gietl (ITA), 1:21,04 (5), 1:21,11 (4), 2:42,15;
5. Sandra Mariner (AUT), 1:21,55 (7), 1:21,07 (3), 2:42,62;
6. Marlies Wagner (AUT), 1:21,08 (6), 1:21,65 (8), 2:42,73;
7. Sabine Kogler (AUT), 1:22,00 (10), 1:21, 29 (6), 2:43,29;
8. Christa Gietl (ITA), 1:20,99 (4), 1:22,31 (11), 2:43,30;
9. Elvira Holzknecht (AUT), 1:21,61 (8), 1:21,93 (9), 2:43,54;
10. Julia Vetlova (RUS), 1:22,15 (11), 1:21,44 (7), 2:43,59;
11. Ewelina Zurek (POL), 1:21,82 (9), 1:22,21 (10), 2:44,03;
12. Magdalena Zawada (POL), 1:23,15 (12), 1:26,87 (12), 2:50,02;
13. Mateja Kralj (SLO), 1:27,68 (13), 1:27,52 (13), 2:55,20;
14. Sylvia Plucnarova (CZE), 1:42,44 (14), 1:38,67 (14), 3:21,11;

Doppelsitzer:

1. Andrzej Laszczak/Damian Waniczek (POL), 1:24,96 (1), 1:24,11 (1), 2:49,07;
2. Reinhard Beer/Herbert Kögl (AUT), 1:25,69 (3), 1:25,19 (2), 2:50,88;
3. Harald Kleinhofer/Harald Mühlbacher (AUT), 1:26,00 (4), 1:25,39 (3), 2:51,39;
4. Günther Innerbichler/Alex Innerbichler (ITA), 1:25,30 (2), 1:27,12 (7), 2:52,42;
5. Pawel Porschnev/Ivan Lazarev (RUS), 1:26,50 (5), 1:25,96 (4), 2:52,46;
6. Wolfgang Schopf/Andreas Schopf (AUT), 1:26,50 (5), 1:26,81 (5), 2:53,31;
7. Martin Graf/Harald Laimer (ITA), 1:26,74 (7), 1:26,97 (6), 2:53,71;
8. Armin Mair/Johannes Hofer (ITA), 1:27,55 (8), 1:28,68 (8), 2:56,23;
9. Björn Kierspel/Hansjörg Mühlbacher (GER), 1:29,92 (9), 1:29,47 (9), 2:59,39;
10. Bostjan Vizjak/Borut Kralj (SLO), 1:31,49 (10), 2:15,86 (10), 3:47,35;

Weltcupstand:

Frauen:

1. Barbara Abart (ITA) 170
2. Renate Gietl (ITA) 160
3. Ekaterina Lavrentjeva (RUS) 150
4. Sonja Steinacher (ITA) 140
5. Sabine Kogler (AUT) 101
6. Sandra Mariner (AUT) 97
7. Marlies Wagner (AUT) 96
8. Julia Vetlova (RUS) 75
9. Ewelina Zurek (POL) 70
10. Magdalena Zawada (POL) 66
11. Irene Mitterstieler (ITA) 60
12. Mateja Kralj (SLO) 58
13. Christa Gietl (ITA) 42
14. Elvira Holzknecht (AUT) 39
15. Anna Braun (GER) 32
16. Karolina Waniczek (POL) 30
17. Sylvia Plucnarova (CZE) 28
18. Sylwia Zarzecka (POL) 26

Doppelsitzer:

1. Andrzej Laszczak/Damian Waniczek (POL) 200
2. Reinhard Beer/Herbert Kögl (AUT) 155
3. Pawel Porschnev/Ivan Lazarev (RUS) 140
4. Martin Graf/Harald Laimer (ITA) 106
5. Wolfgang Schopf/Andreas Schopf (AUT) 105
6. Harald Kleinhofer/Gerhard Mühlbacher (AUT) 85
7. Björn Kierspel/Hansjörg Mühlbacher (GER) 78
8. Günther Innerbichler/Alex Innerbichler (ITA) 60
9. Guido Hilgartner/Siegfried Truppe (AUT) 50
10. Simone Deme/Michel Squinabol (ITA) 46
11. Andrezj Tyrna/Tomasz Kowalczyk (POL) 42
11. Armin Mair/Johannes Hofer (ITA) 42
13. Bostjan Vizjak/Borut Kralj (SLO) 36

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