Salzburg. Der Internationalen Rennrodel-Verband (FIL) steht vor einem richtungsweisenden Kongress. Beim 50. Kongress-Jubiläum im österreichischen St. Wolfgang am Wolfgangsee stehen von Freitag bis Sonntag nicht nur die Feierlichkeiten zum 45. Geburtstag der FIL sondern auch Neuwahlen des Präsidiums auf der Tagesordnung.
Zur Wiederwahl als Präsident der FIL kandidiert Josef Fendt aus Berchtesgaden. Der zweimalige Weltmeister und Olympiazweite von 1976 war 1994 in Rom zum Nachfolger des verstorbenen Gründungspräsidenten Bert Isatitsch (Österreich) gewählt worden. Als Gegenkandidat tritt an Dwight Bell, ehemaliger Präsident des US-Verbandes (USLA) und Chef de Mission der Olympiamannschaft der USA bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City. Überraschend auf eine erneute Kandidatur verzichtete der langjährige FIL-Generalsekretär Svein Romstad (USA).
Mit dem Amtsantritt von Josef Fendt veränderte sich die Rennrodel-Welt kontinuierlich. „Damals war unser Sport im Fernsehen kaum präsent. Unsere Athleten rodelten aus Spaß an der Freude und aus persönlichem Ehrgeiz, an die Auszahlung von Geldprämien war nicht zu denken“, erinnert sich Fendt an seinen Beginn.
Inzwischen werden die Weltcup-Rennen regelmäßig live im marktrelevanten deutschsprachigen TV-Raum mit Einschaltquoten von mehr als 30 Prozent übertragen. Der paneuropäische Sender Eurosport strahlte im Olympiawinter insgesamt mehr als elf Stunden Aufzeichnungen aus, in Nordamerika wurden insgesamt fast fünf Stunden lang Rennrodel-Rennen ausgestrahlt. Die FIL schüttete in der Saison 2001/2002 mehr als 120.000 Euro an Preisgeld aus. „Der Schritt in die Professionalität ist geschafft“, sagt FIL-Präsident Fendt.
Dafür sprechen auch die inzwischen schon langjährigen Partnerschaften mit den Sponsoren. Die Firma Viessmann ist seit dem Winter 1994/95 Haupt- und Namenssponsor des Weltcups, die Firma Eberspächer engagiert sich nun schon drei Winter lang als Co-Sponsor im Weltcup. Den vor drei Jahren eingeführten und inzwischen beliebten Challenge Cup fördert seit dem Vorjahr die Brauerei Krombacher. Eine permanente Pressebetreuung bei allen FIL-Veranstaltungen sorgt zudem für nachhaltigen Niederschlag in den Printmedien in aller Welt.
„Es ist mein wichtigstes Anliegen, den Rennrodelsport weiter voranzutreiben, sein Niveau, seine Popularität und seine Fernsehpräsenz weiter zu erhöhen“, kündigte Fendt an. „Die Entwicklung unseres Sports darf nicht zum Stillstand kommen.“

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