Rio de Janeiro / Brasilien (pps) Mit dem Tagungsort Rio de Janeiro (Brasilien) ist zum ersten Mal in der FIL-Geschichte Südamerika Schauplatz der 52. Auflage am 11./12. Juni 2004. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen dabei zahlreiche Regeländerungen sowie die Vergabe der Welt- und Europameisterschaften im Jahre 2008. Wahlen stehen bei der FIL erst wieder im Jahr 2006 auf der Tagesordnung.

Nicht weniger als 43 Anträge zur Änderung der Internationalen Rodel-Ordnung (IRO) untermauern den Mut der FIL zu Reformen beim Renngeschehen. Insbesondere die im vergangenen Winter auf Initiative der FIL-Exekutive eingeführten Neuerungen (Qualifikation, Beschränkung des Starterfeldes, Staffelung des Trainings nach Leistungsstärke sowie Aufwertung des Nationencups) sollen auf Vorschläge der Fachkommissionen (Sport und Technik) nun im Regelwerk verankert werden. Auch die im vergangenen Winter aufgeloderte Diskussion um die Art und Weise der technischen Prüfung der Rennschlitten soll durch eine neue IRO-Vorschrift der Vergangenheit angehören und zu einer deutlichen Vereinfachung führen.

In Rio de Janeiro vergibt die FIL zudem die Austragungsorte für die Weltmeisterschaft 2008 sowie die Europameisterschaft im gleichen Jahr. Für die WM bewerben sich Oberhof (Deutschland) und Turin (Italien) mit der künftigen Olympiabahn in Cesana. Für die EM liegt nur die Bewerbung von Turin vor.

Zudem wird der Kongress über den Stand der Vorbereitungen auf die WM 2005 in Park City (USA), den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin sowie der Naturbahn-WM 2005 in Latsch (Italien) informiert. Mit Winterberg als Austragungsort der EM 2006 und Innsbruck-Igls als Veranstalter der WM 2007 wurden bereits beim 51. FIL-Kongress die Schauplätze der sportlichen Saisonhöhepunkte vergeben.

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