Innsbruck-Igls (pps) Olympiasiegerin Sylke Otto steht unmittelbar vor ihrem dritten Gesamtsieg im Viessmann Rennrodel-Weltcup. Gerade einmal sechs Pünktchen mehr gewinnen als ihre Mannschafts-Kollegen Silke Kraushaar muss die Welt- und Europameisterin bei der sechsten Station des Viessmann Weltcups am Wochenende (25./26. Januar 2003) im österreichischen Innsbruck-Igls, dann ist der dritte Erfolg nach 1994/1995 und 1999/2000 perfekt.
Sylke Otto weist nach ihrem vierten Saisonsieg im norwegischen Lillehammer mit 485 Punkten einen Vorsprung von 95 Zählern auf Kraushaar, ihrer Vorgängerin als Olympiasiegerin, auf. „Der Sieg in der Gesamtwertung war eines meiner Saisonziele. Schließlich liegt es ein paar Jährchen zurück, als ich das letzte Mal die Gesamtwertung gewann“, sagt Sylke Otto. In der Weltcup-Geschichte gelang bislang nur der Österreicherin Angelika Schafferer in den Anfangsjahren drei Gesamtsiege (1978/79, 1979/80 und 1980/81) im Weltcup.
Im Gegensatz zu den Damen herrscht bei den Herren noch viel Spannung. Zwar weist der Österreicher Markus Kleinheinz (440 Punkte) einen Vorsprung von 50 Zählern auf Lillehammer-Sieger Georg Hackl (390) aus Deutschland auf. „Aber jetzt kommen die Hackl-Bahnen“, heißt es im Lager der Österreicher. Gemeint sind die Kunsteisbahnen in Igls und Winterberg, auf denen Hackl zwei seiner insgesamt drei WM-Titel (Winterberg: 1989 / Igls: 1997) gewann und traditionsgemäß sehr stark fährt. Auch im Vorjahr beendete der dreimalige Olympiasieger den Viessmann Rennrodel-Weltcup in Igls als strahlender Gewinner.
Markus Kleinheinz, der mit einem Sieg und vier zweiten Plätzen in diesem Winter so konstant fährt wie nie zuvor, dürfte vor seinem Heimspiel ausreichend gewarnt sein. „An die Gesamtwertung denke ich überhaupt nicht. Ich konzentriere mich nur auf das nächste Rennen“, sagt Kleinheinz, der als zweiter Österreicher nach Rekordsieger Markus Prock (zehn Gesamtsiege) nach dem Weltcup-Erfolg greift.
Im Doppelsitzer liefern sich seit Saisonbeginn die Olympiasieger Patric Leitner/ Alexander Resch (Deutschland) und die Olympia-Zweiten Mark Grimmette/Brian Martin (USA) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dank Rang zwei und dem Sieg in Lillehammer verschafften sich die zweimaligen Weltmeister aus Deutschland ein Polster von 44 Punkten. „Aber die sind schnell weg, wenn man nur einen Fehler macht“, sagt Patric Leitner. Zumal auf ihrer Hausbahn die beiden österreichischen Doppel mit Andreas Linger/Wolfgang Linger sowie Tobias Schiegl/Markus Schiegl, im Weltcup auf den Rängen drei und vier, ein Wörtchen mitsprechen wollen.

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