Otto im Viessmann Weltcup um vier Hundertstel am „großen Jackpot“ vorbei
Grimmette/Martin beenden in Nagano deutsche Doppelsitzer-Serie


Nagano. Um die Winzigkeit von vier Hundertstelsekunden hat Sylke Otto beim Viessmann Rennrodel Weltcup im japanischen Nagano den „großen Jackpot“ des Internationalen Verbandes (FIL) und dessen Vermarktungspartner CWL verpaßt. In 1:41,416 Minuten feierte die Welt- und Europameisterin zwar ihren 20. Einzelsieg im Weltcup, verfehlte aber in 50,647 den aktuellen Bahnrekord, den die Österreicherin Angelika Neuner (50,605) am 11. Februar 1998 bei den Olympischen Spielen aufgestellt hatte. Die letzte Chance für die Oberwiesenthalerin, den zum Knacken des „großen Jackpots“ in Höhe von 50.000 US-Dollar noch fehlenden Bahnrekord aufzustellen, sind nun die Weltmeisterschaften vom 23. – 25. Februar im kanadischen Calgary.
Olympiasiegerin Silke Kraushaar verteidigte als Zweite (1:41,859) mit 540 Zählern die Führung in der Gesamtwertung vor Otto (506) und der Österreicherin Angelika Neuner (390), die in 1:42,385 Minuten wie bei Olympia als Dritter ins Ziel kam. Für die deutschen Damen war es der 24. Weltcup-Erfolg hintereinander.
Dagegen riß die deutsche Doppelsitzer-Serie in Nagano. Das US-Duo Mark Grimmette/Brian Martin (1:40,544) beendete die Reihe von 15 Siegen in Folge. Als Zweite wahrten Andre Florschütz/Torsten Wustlich (1:40.836) aus Oberhof und Oberwiesenthal ihre Chance, den diesmal Drittplatzierten Steffen Skel/Steffen Wöller (1:40,898) den Gesamtsieg noch streitig zu machen. Mit 440 Punkten weisen Florschütz/Wustlich nun 20 Zählern Rückstand auf die Winterberger (460) auf. Dritte der Weltcup-Gesamtwertung sind Grimmette/Martin (371), die nach zweijähriger Pause zum siebten Mal ein Weltcup-Rennen gewannen.

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