Lake Placid sah Kanadas erfolgreichsten Tag der Weltcup-Geschichte

Kim McRae + Alex Gough

Whistler (RWH) Ein kompletter Medaillensatz im Gepäck, das Heimspiel vor Augen und riesige Erwartungshaltungen als Rucksack auf dem Buckel: Das ist die Ausgangslage des kanadischen Rennrodel-Teams vor dem Viessmann-Weltcup am kommenden Freitag und Samstag auf der Olympiabahn von Whistler. Beste Werbung für das Heimspiel. Aber: „Der Druck wird natürlich größer“, sagte Cheftrainer Wolfgang Staudinger nach den Erfolgen in Lake Placid.

Am Mount Van Hoevenberg rahmten Kimberley McRae und Alex Gough bei der Siegerehrung als Zweite und Dritte die mit 37 Einzelerfolgen neue Rekordsiegerin Tatjana Hüfner aus Deutschland ein. Und zum Abschluss der zweiten Saisonveranstaltung des vorolympischen Winters gelang dem kanadischen Quartett mit Kimberley McRae, Sam Edney und dem Doppel Tristan Walker/Justin Snith der dritte kanadische Erfolg im Viessmann Team-Staffel-Weltcup presented by BMW. Saisonübergreifend war es sogar der zweite Erfolge hintereinander. Das Saisonfinale im Winter 2015/2016 hatte Kanadas Vertretung in Winterberg ebenfalls siegreich beendet.

„Das ist ein großer Tag für uns“, sagte Kimberley McRae über diesen 3. Dezember 2016. Für den kanadischen Verband (CLA) war es schlicht der erfolgreichste Tag seiner Weltcup-Geschichte. Drei Medaillen hatte es zuvor nur 2014 beim Viessmann-Weltcup in Calgary gegeben, als Alex Gough und Arianne Jones Zweite und Dritte waren und das Doppel Walker/Snith auf Rang drei fuhr. Zwei Kanadierinnen auf dem Siegerpodest hatte es übrigens zuvor auch schon mal gegeben: 2014 kurz vor Olympia im russischen Sochi landeten Alex Gough und Kimberly McRae in Altenberg auf den Plätzen zwei und drei.

Bei den Winterspielen in Russland gingen Kanadas Rennrodler dann leer aus, verpassten mit drei vierten Plätzen durch Alex Gough, Walker/Snith und zu schlechter Letzt auch in der Staffel die erste kanadische Rennrodel-Medaille überhaupt. 

Als Spitzenreiter im Viessmann-Weltcup reisen die Deutschen Tatjana Hüfner, Felix Loch und Toni Eggert/Sascha Benecken an. Die Team-Staffel musste sich dagegen mit Rang sieben begnügen und sinnt am Samstag beim zweiten von sechs Saisonrennen auf Wiedergutmachung. 

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