Alle zehn Jahre wieder: Olympiaeiskanal Innsbruck ist WM-Gastgeber

Olympia Innsbruck

Innsbruck (RWH) Alle zehn Jahre ist es wieder soweit: Dann ist der Olympiaeiskanal in Innsbruck wieder Schauplatz von Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL). Dies ist seit 1987 so etwas wie ein ungeschriebenes FIL-Gesetz. Dieser Regel folgend macht die FIL-WM nach 1977, 1987, 1997, 2007 im Jahr 2017 zum fünften Mal Station an der Kunsteisbahn am Fuße des Patscherkofels.

Innsbruck verdiente sich weltweit einen wohlklingenden Namen als olympischer Gastgeber. 1964 und 1976 bei den Winterspielen sowie 2012 als Schauplatz der Premiere der Olympischen Jugendspiele im Winter. Und derzeit gibt es Überlegungen für eine erneute Bewerbung von Tirols Hauptstadt im Jahre 2026.

Viel früher, nämlich im Jahr 1962, hatte man mit Blick auf die Winterspiele zwei Jahre später mit dem Bau der Olympischen Bahnen begonnen. Dort, wo seit den 30er Jahren eine Bobbahn stand, also unterhalb des Patscherkofels entstanden zwei separate Kunstbahnen aus Beton gebaut. Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1976, begann man 1973/74 mit dem Bau der Kunsteisbahn, wobei die zwei separierten Bahnen abgetragen und durch eine kombinierte    Bob-,  Rodel- und Skeletonbahn ersetzt wurden. Somit konnten erstmals alle Olympischen Bob- und Rodelbewerbe auf einer einzigen Bahn veranstaltet werden. Als weltweit erste kombinierte Bahn war diese Sportanlage Vorbild für zukünftige Kunsteis-, Bob- und Rodelbahnen weltweit.

In den folgenden Jahren wurde die Anlage kontinuierlich erweitert. Neben dem Ausbau des Gastronomielokals „Bob Café“ erfolgte 1981 die Verlängerung des Auslaufs um eine weitere Kurve, 1990/91 wurde der neue Damenstart (5. Kurve) und 1998 eine weitere Verlängerung des Ziel-Auslaufs fertig gestellt. Die WM 2007 wurde unmittelbar nach der Generalsanierung der seither topmodernen Kunsteisbahn ausgetragen.

Für die WM-Neuauflage im Januar 2017 sind der Aufbau zusätzlicher Tribünen im Zielbereich, zahlreiche familienfreundliche Aktionen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant. Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig als Fahrschein für die Tiroler Züge der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) sowie im öffentlichen Nahverkehr.

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