Salt Lake City. Der dreimalige Weltmeister Armin Zöggeler gewann bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City die Goldmedaille im Herren-Einsitzer. Vor einer bei einem Rennrodel-Rennen bislang kaum gekannten Menge von 14.000 begeisterten Zuschauern sicherte sich der Südtiroler in einer Gesamtzeit von 2:57,941 Minuten den Olympiasieg.

Zweiter und Gewinner der Silbermedaille wurde der Deutsche Georg Hackl (2:58,270), der damit als erster Wintersportler in der Olympiageschichte fünf Medaillen hintereinander gewann. Hackls Trophäenschrank zieren die drei Goldmedaillen seiner Olympiasiege (1992, 1994 und 1998) sowie das Silber von 1988 in Calgary. Mit Bronze verabschiedete sich der 38 Jahre alte Österreicher Markus Prock (2:58,283) nach zwei Silbermedaillen (1992 und 1994) endgültig von der internationalen Rennrodelbühne

Die Kunsteisbahn im Utah Olympic Park sah eines der aufregendsten Rennen der letzten Jahre. Armin Zöggeler stellte in drei von vier Läufen einen neuen Bahnrekord auf, der einmal von Georg Hackl und schlussendlich von Markus Prock (44,271) unterboten wurde. Das farbenfrohe Siegerbild der besten Fünf vervollständigten Adam Heidt (2:58,606) aus den USA als Vierter und Albert Demtschenko (2:58,996) aus Russland als Fünfter.

Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) war aufmerksamer Beobachter des Wettkampfes und Hackls erster Gratulant.

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