Sigulda (pps) Im Alter von 40 Jahren hat Ausnahmekönner Armin Zöggeler seiner umfangreichen Trophäensammlung einen weiteren Titel hinzugefügt. Beim Finale im Viessmann-Weltcup in Sigulda (Lettland) gelang dem zweimaligen Olympiasieger und sechsmaligen Weltmeister nicht nur der 57. Einzel-Erfolg seiner Laufbahn, der zehnmalige Gewinner der Weltcup-Gesamtwertung sicherte sich bei den gleichzeitig ausgetragenen 45. Europameisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) zum dritten Mal nach 2004 und 2008 den EM-Titel.

Platz zwei im Weltcup und bei der EM eroberte der Deutsche Johannes Ludwig, Dritter wurde in beiden Wertungen Dominik Fischnaller, der nach Gold bei der Junioren-WM des Vorjahres damit seine erste Medaillen bei en „Großen“ gewann.

Der Russe Albert Demchenko, der schon zwei Mal den EM-Titel gewonnen hatte, musste wegen Rückenbeschwerden auf einen Start verzichten, wollte aber in der Team-Staffel an den Start gehen.

Olympiasieger Felix Loch, der wie alle deutsche Olympiastarter in Sigulda nicht am Start war, verteidigte mit 685 Punkten seinen Titel als Gesamtsieger im Viessmann-Weltcup erfolgreich. Rang zwei ging an Armin Zöggeler (595), Dritter wurde sein Landsmann Dominik Fischnaller (534).

Stimmen

Armin Zöggeler (ITA / Zweimaliger Olympiasieger, sechsmaliger Weltmeister und nun dreimaliger Europameister)

„Den zweiten Lauf habe ich oben fast versaut, konnte aber im Mittelteil und am Ende noch mal richtig Gas gebe. Auch wenn die besten Deutschen gefehlt haben, ist es ein gutes Gefühlt mit einem Erfolg im Gepäck zu den Olympischen Winterspielen zu fahren.“

Johannes Ludwig (GER / WM-Dritter 2013, EM-Zweiter 2014 und EM-Dritter 2013)

„Nach meiner verkorksten Saison tut so ein Erfolg richtig gut und gibt die nötige Motivation für das Sommertraining und den nächsten Winter.“

Dominik Fischnaller (ITA / Junioren-Weltmeister 2013 und EM-Dritter 2014)

„Ich musste nach den beiden schlechten Rennen zuletzt unbedingt noch eine gute Leistung zeigen, um bei Olympia in der Gesetztengruppe der besten Zwölf zu bleiben. Und jetzt bin ich im Weltcup sogar noch Dritter geworden.“

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