Whistler (pps) Was den Konkurrentinnen nicht gelang, schaffte auch eine hartnäckige Grippe nicht: Weltmeisterin Natalie Geisenberger ist im Olympia-Winter nicht zu stoppen.

Dank ihres vierten Saisonsiegs im kanadischen Whistler beim 4. Viessmann-Weltcup blieb die Dominatorin des vorolympischen Winters, die neben WM-Gold noch den EM-Titel gewann und die Krone als Gesamtsiegerin im Viessmann-Weltcup holte, mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen in der Saison 2013/2014 weiter ungeschlagen. Auf der Olympiabahn von 2010, auf der die 25-Jährige bei den Winterspielen von Vancouver Olympia-Bronze geholt hatte, feierte die Miesbacherin mit dem 20. Einzelsieg ihrer Laufbahn zudem noch ein kleines Jubiläum.

Hinter Geisenberger, die mit Hals-, Kopf und Gliederschmerzen auf das Abschlusstraining verzichtet hatte, gelang der Kanadierin Alex Gough mit Rang zwei das beste Resultat in Whistler. Dritte wurde Anke Wischnewski vor ihre Teamkollegin Tatjana Hüfner, die 2010 auf dieser Bahn Olympiasiegerin wurde.

Die Plätze fünf und sechs gingen an Erin Hamlin und Kate Hansen. Die zwei US-Rennrodlerinnen holten damit Silber und Bronze bei der Amerika-Pazifik-Meisterschaft, den Titel verteidigte Alex Gough erfolgreich.

Die WM-Dritte von 2013, die bislang zwei Viessmann-Weltcups (Paramonovo 2011 und Calgary 2012) gewinnen konnte, verbesserte sich in der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups mit 261 Punkten auf Rang zwei vor Tatjana Hüfner, die nur einen Zähler zurück liegt. Spitzenreiterin vor der fünften Veranstaltung am kommenden Wochenende in Park City im US-Bundesstaat Utah blieb Natalie Geisenberger (400) mit einem Vorsprung von 139 Punkten.

Stimmen

Natalie Geisenberger (GER / Weltmeisterin 2013, Olympia-Dritte 2010, WM-Dritte)

„Ich habe heute alles richtig gemacht. Mein Schlitten läuft, mein Start ist gut, die Linie war fast perfekt: So gewinnt man Weltcup-Rennen. Alle sagen mir, ich sei die Olympia-Favoritin, jeder erwartet nun Gold von mir. Damit muss ich mich auseinandersetzen und damit muss ich kämpfen.“

Alex Gough (CAN / WM-Dritte 2011 und 2013)

“Es ist immer schön, wenn man auf dem Siegerpodest steht. Aber es ist definitiv immer am schönsten, wenn man nach einem Rennen auf der Heimbahn auf dem Siegerpodest steht. Platz zwei ist zudem mein bestes Resultat überhaupt hier in Whistler. Der zweite Lauf war nicht ganz so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Aber es reichte ja trotzdem für Platz zwei.“

Siegerinnen Whistler Damen 1

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