Vancouver (pps) Das Olympia- und Paralympics-Organisationskomitee für die Winterspiele in Vancouver VANOC wird eine nicht näher bezifferte Summe aus einer privaten Versicherung an die Familie des tödlich verunglückten Rodlers Nodar Kumaritashvili aus Georgien zahlen. Das berichtete die Tageszeitung „Vancouver Sun“ jetzt. Dem Bericht zufolge hatte VANOC die obligatorische Versicherung für die kostenlose Gesundheitsversorgung aller Olympia-Teilnehmer erweitert und Unfalltod dabei mit eingeschlossen.

Desweiteren beabsichtigt VANOC, Geld auf ein vom Internationalen Rennrodel-Verband (FIL) eingerichtetes Spendenkonto zur Unterstützung von Kumaritashvilis Familie einzuzahlen. „Wir wollen das auf eine unaufdringliche und angemessene Weise tun. In welcher Form das letztlich geschieht, werden wir entscheiden, wenn wir die Paralympics abgeschlossen haben“, zitiert die Zeitung VANOC-Sprecherin Renee Smith-Valade. Die FIL hatte bereits eine Sofortzahlung von 10 000 Euro an die Familie überwiesen. Damit soll unter anderem der Wiederaufbau des vor einigen Jahren abgebrannten Hauses der Georgier unterstützt werden.

Der 21 Jahre alte Georgier Nodar Kumaritashvili war beim Rodeltraining am Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele im Whistler Sliding Center tödlich verunglückt.

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