Sochi (pps) Mehr als drei Jahrzehnte lang war es ein verlässlicher Weissager, doch seit den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah ist es verstummt. Die Rede ist vom „vorolympischen Omen“, dem - salopp gesagt - als Erster der Italiener Armin Zöggeler „für immer den Mund versiegelte“. Dem Rekord-Weltmeister gleich taten es auch noch Sylke Otto bei den Damen und Patric Leitner/Alexander Resch (alle GER) im Doppelsitzer. Bis Salt Lake City besagte die „eherne Rennrodel-Regel“, dass die Sieger des vorolympischen Weltcups ein Jahr später nicht Olympiasieger werden. Doch Armin Zöggeler setzte das eiserne Gesetz in den Jahren 2001 und 2005, sowohl als Sieger des vorolympischen Tests als auch späterer Olympiasieger, gleich zwei Mal außer Kraft. Im Doppelsitzer scherten sich Leitner/Resch als Testsieger 2001 und spätere Olympiasieger 2002 ebenfalls nicht um das vorolympische Omen. Ebenso wie Sylke Otto, die 2005 die vorolympische Probe gewann und dann in Turin 2006 zum zweiten Mal nach 2002 Olympia-Gold gewann.

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