Deutsche Rennrodel-Legende Georg Hackl wechselt zum österreichischen Team

Hackl und Prock, Foto: ÖRV, Ebermann

Berchtesgaden (FIL) Der Österreichische Rodel-Verband (ÖRV) gab nach der Bestellung von Christian Eigentler zum neuen Cheftrainer nun mit Georg Hackl eine prominente Verstärkung im Betreuerstab offiziell bekannt. 

Die Expertise des 55-jährigen Berchtesgadeners, der seit 2006 dem Trainerteam des Bob- und Schlittenverbands Deutschlands (BSD) angehörte, soll vor allem in Materialfragen einfließen. Die Zusammenarbeit mit dem dreifachen Olympiasieger und zehnfachen Weltmeister, der in seiner Karriere insgesamt 38 Medaillen bei Großveranstaltungen gewann und 2020 in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen wurde, läuft bis 2026.
 
Möglich gemacht hat den Coup ÖRV-Präsident Markus Prock, der seinen ehemaligen Konkurrenten nach Österreich holen konnte. Prock zeigte sich überzeugt von der Entwicklung des ÖRV-Teams: „Wir haben im vergangenen Jahrzehnt vieles richtig gemacht und uns zu einem verlässlichen Medaillenlieferant bei Großveranstaltungen entwickelt. Die anhaltenden Erfolge motivieren, es noch besser zu machen, mittelfristig wollen wir an der Rodel-Großmacht Deutschland vorbeiziehen und zur Nummer eins im Eiskanal werden. Dafür braucht es viel Herz und Leidenschaft sowie neue Impulse. Die Bestellung Christian Eigentlers zum neuen Cheftrainer war ein erster wesentlicher Schritt, mit der Verpflichtung von Georg Hackl ist eine weitere Wunschpersonalie in Erfüllung gegangen. Ich war mit „Schorsch“ immer wieder im Austausch, jetzt, wo sich die Möglichkeit ergeben hat ihn nach Österreich zu lotsen, haben wir zugeschlagen. Ich bin sehr froh, aber auch stolz, dass er sich für uns entschieden hat. Peter Penz hat in den vergangenen Jahren im Materialbereich hervorragend gearbeitet. Wir sind absolut zufrieden mit ihm, wollten die Verantwortung aber wie zuletzt auf mehrere Schultern verteilen und sind davon überzeugt, dass wir eine perfekte Lösung erzielt haben.“
 

Norbert_Loch_office

Der deutsche Cheftrainer Norbert Loch sagte zum Wechsel des bekanntesten Trainers in seinem Trainerstab: „Es ist immer ein Verlust, wenn ein Teammitglied meiner Mannschaft nicht mehr für uns arbeitet. Aber ich denke, dass wir ein sehr gewachsenes und über Jahre sehr erfolgreiches Team sind, das in allen Mannschaftsteilen sehr gut aufgestellt ist. Mit Robert Eschrich und Christian Thurner haben wir gerade im Spitzenbereich zwei hervorragende Techniker mit sehr guter Expertise. Sie haben in den letzten Jahren, gemeinsam mit unseren Technologie-Partnern BMW und FES, einen sehr großen Anteil an den Erfolgen unserer Mannschaft.“ 

Fotos: ÖRV, Ebermann und FIL, Dengler

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