Dominik Fischnaller gewinnt Olympiatest in PyeongChang

´PyeongChang 2017 Herren

PyeongChang (RWH) Die Entscheidung über den Gesamtsieger im Viessmann-Weltcup der Rennrodler ist vertagt. Bei der vorletzten Station der Rennserie im „Alpensia Sliding Centre“ von PyeongChang verpatzte Spitzenreiter Roman Repilov aus Russland den ersten Lauf und musste sich am Ende mit Rang 28 zufriedengeben. Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich rettete sich nach zwei ebenfalls unsauberen Fahrten als Zehnter ins Ziel. Und der zweimalige Olympiasieger Felix Loch (GER) musste wegen einer Grippe sogar ganz passen.

Als Überraschungssieger beim Olympiatest ging dann der Italiener Dominik Fischnaller hervor. Der WM-Dritte von Innsbruck gewann mit einem Vorsprung von 0,149 Sekunden vor Andi Langenhan aus Deutschland. Sam Edney (CAN), der im vergangenen Winter aus Studiengründen pausiert hatte, gelang in seiner Comeback-Saison mit Rang drei erstmals der Sprung auf das Podium.

In der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups führt weiter der Russe Roman Repilov mit 745 Punkten vor seinem Landsmann Semen Pavlichenko (674) und Felix Loch (663). Auf Platz vier folgt Wolfgang Kindl (654) vor PyeongChang Sieger Dominik Fischnaller (501).

Am kommenden Wochenende (25./26. Februar 2017) steht in Altenberg (GER) die neunte und letzte Station des Viessmann-Weltcups auf dem Programm.

Stimmen

Dominik Fischnaller (ITA / WM-Dritter 2017):

„Das ist wirklich unglaublich. Man muss hier zwei Mal gut treffen, um vorne dabei zu sein. Das ist mir gelungen. Da war natürlich auch viel Glück dabei. Für nächstes Jahr darf man diesen Erfolg nicht überbewerten. Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn ich wieder auf dem Siegerpodest stehen würde.“

Andi Langenhan (GER / Olympia-Vierter 2014 und Olympia-Fünfter 2010, WM-Zweiter 2013)

„Das war ein reines Lotteriespiel. Hier zwei halbwegs gute Läufe ins Ziel zu bringen, ist brutal schwer. Ich freue mich riesig. Das gibt mir ein gutes Gefühl für den Olympiawinter. Dies war mein letztes Saisonrennen, ich pausiere beim Finale in Altenberg, um den Junioren eine Chance zu geben.“

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