Sylke Otto stellt zweiten Bahnrekord in zwei Tagen auf

Altenberg. Weltmeisterin Sylke Otto feierte beim VIESSMANN-Weltcup auf der Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg ihren zweiten Weltcupsieg in der laufenden Saison. Die Oberhoferin verbesserte im ersten Lauf den zuvor von Silke Kraushaar aufgestellten Bahnrekord noch einmal (53.398 sec) und setzte sich in einer Gesamtzeit von 1:47,009 Minuten souverän gegen ihre Dauerkonkurrentin Kraushaar (1:47,239) und Sonja Wiedemann (Hausham, 1:47,855) durch. Barbara Niedernhuber vom WSV Königssee lag nach dem ersten Lauf auf Platz neun, schied aber im zweiten Durchgang nach einem Sturz aus.

Mit dem Bahnrekord ist Sylke Otto auch dem Super-Jackpot in Höhe von 50.000 US-Dollar einen Schritt näher gekommen. Der amtierenden Weltmeisterin fehlt jetzt nur noch ein Bahnrekord im Weltcup in Nagano oder der WM in Calgary und gleichzeitig Platz eins, zwei oder drei, um den von der FIL und ihrem Vermarktungspartner CWL zur Verfügung gestellten Jackpot einzustreichen.

Sylke Otto hatte am Freitag schon den Altenberger LUK-Challenge-Cup gewonnen und sich mit ihrem vierten Sieg beim vierten Rennen in diesem noch jungen Wettbewerb den ebenfalls von FIL und CWL zur Verfügung gestellten „kleinen Jackpot“ (10.000 US-Dollar) gesichert.

Im Gesamtweltcup fürhrt weiterhin Silke Kraushaar (455) vor Sylke Otto (406) und Angelika Neuner (320), die in Altenberg vierte wurde.

Erster Saisonsieg für Florschütz/Wustlich

Altenberg. Andre Florschütz und Thorsten Wustlich aus Oberhof haben das fünfte Rennen zum VIESSMANN-Weltcup auf der Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg gewonnen. Etwa 2000 begeisterte Zuschauer feierten das Duo, das sich in einer Gesamtzeit von 1:25,216 Minuten gegen die Italiener Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder (1:25,296) und die Winterberger Steffen Skel/Steffen Wöller (1:25,347) durchsetzte. Patrik Leitner und Alexander Resch (Königssee), die im ersten Durchgang Bestzeit gefahren waren, landeten nach einem Beinahe-Sturz im zweiten Lauf und einer Gesamtzeit von 1:28,739 Minuten nur auf einem enttäuschenden 19. Platz.

Im Gesamtweltcup konnten Skel/Wöller (390) ihren Vorsprung vor ihren Mannschaftskameraden Florschütz/Wustlich (355) verteidigen. Plankensteiner/Haselrieder (296) konnten sich durch ihren zweiten Platz in Altenberg in der Gesamtwertung von Rang sechs auf Rang drei verbesern, Leitner/Resch (275) fielen auf Platz fünf zurück.

Stimmen

Thorsten Wustlich: „Aus der Trainingswoche wussten wir, dass wir hier schnell sein konnten, aber mit dem Sieg hatten wir eigentlich nicht gerechnet und sind natürlich voll zufrieden. Inwieweit der Gesamtweltcup ein Thema für uns ist, kann ich noch nicht sagen, da wir die Bahnen in Nagano und den USA noch nicht kennen.“

Patric Leitner: „Das war eindeutig ein Fahrfehler, wir sind zu spät aus dem Kreisel gekommen und hatten dann keine Chance mehr. Ich bin maßlos enttäuscht, wir hatten uns hier viel erhofft.“

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