Egle/Kipp sichern Österreich den Staffelsieg vor Lettland

EBERSPÄCHER Team Staffel Weltcup presented by BMW

Team Österreich, Sigulda 2026

Sigulda (FIL/04.01.2026) Eine überragende Fahrt des Damen Doppels hat im EBERSPÄCHER Team Staffel Weltcup presented by BMW für die Österreicher noch einmal das Ruder herumgerissen. Selina Egle und Lara Kipp haben trotz eines nicht optimalen Starts den Rückstand, mit dem sie nach den Fahrten ihrer Teamkollegen Lisa Schulte, Yannick Müller/Armin Frauscher und Jonas Müller in die Bahn gegangen waren, in einen Vorsprung ummünzen können. Nach 3:01,215 Minuten schlugen sie im Ziel auf das Touch-Pad. 0,295 Sekunden betrug am Ende der Vorsprung auf Lettland (Elina Bota, Eduards Sevics-Mikelsevics/Lukass Krasts, Kristers Aparjods, Marta Robezniece/Kitija Bogdanova). „Wahnsinn“, sagte Lisa Schulte, „Selina und Lara sind so schnell, die haben uns gegen dieses starke lettische Team den Sieg beschert.“
Bei den Letten war Elina Bota von der Fahrt von Kristers Aparjods beeindruckt: „Was Kristers in der Staffel gezeigt hat, war ganz außerordentlich.“ Ähnlich äußerte sich auch US-Doppelpilot Zachary Di Gregorio zu Summer Britcher: „Dass wir aufs Podest gefahren sind, haben wir Summer und ihrer super Fahrt zu verdanken.“ 0,428 Sekunden war das US-Team langsamer als die siegreichen Österreicher.

Eberspächer Team Staffel Weltcup presented by BMW, Sigulda 2026

Auf Platz vier kam Polen (Klaudia Domaradzka, Wojciech Chmielewski/Michal Gancarczyk, Mateusz Sochowicz, Nikola Domowicz/Dominika Piwkowska) mit 2,875 Sekunden Rückstand vor dem Team aus der Ukraine (Yulianna Tunytska, Danyil Martsinovskyi/Bohdan Babura, Anton Dukach, Olena Stetskiv/Oleksandra Mokh/4,041 Sekunden zurück).

Sowohl Italien als auch Deutschland kamen nicht in die Wertung. Bei Italien verpasste gleich Startfahrerin Verena Hofer das Touchpad, bei Deutschland stürzte das Damen Doppel Dajana Eitberger/Magdalena Matschina aus der Kurve 14. „Das ist sehr ärgerlich“, sagte der deutsche Cheftrainer Patric Leitner, „zum wiederholten Male haben wir es nicht sauber runtergebracht. Aber man gewinnt oder verliert gemeinsam als Team.“ Richtung Olympische Spiele kündigte er Extraeinheiten an, was den Reaktionsstart anbelangt, „damit wir mehr Sicherheit haben“.