Cesana (pps) Ein ungewöhnliches Jubiläum feiert Jan Steler beim 53. Kongress des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) in Cesana/Italien. Der Vizepräsident ist dann genau 50 Jahre Funktionsträger des Weltverbandes und damit länger dabei als es die FIL überhaupt gibt.

Der gebürtige Pole, der seit 1959 in Frankreich lebt und arbeitet, wurde 1955 – also zwei Jahre vor der offiziellen Gründung der FIL – in Oslo beim Kongress der Sektion Luge des Internationalen Bob- und Skeleton-Verbandes (FIBT) in die Technische Kommission aufgenommen. Ohne jeden Zweifel ist Steler damit der dienstälteste Funktionär der FIL. Von 1971 bis 1994 fungierte Steler als Generalsekretär der FIL, seit 1994 amtiert er als Vizepräsident für Internationale Aufgaben.

Einen Namen im Rennrodelsport machte sich Steler auch als Architekt. Der 77-Jährige war maßgeblich an der Projektierung der Olympiabahnen in Grenoble, Sapporo, Lake Placid, La Plagne, Lillehammer und Salt Lake City beteiligt. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1993 den Olympischen Orden in Silber durch das Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

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