Rodel Team Germany, Winterberg 2026

Ein Jubiläum mit fünf Olympiabahnen: In einem Monat geht es los!

Fünfzig Winter. Fünfzig Saisons. Fünfzig Mal der erste Druck des Starts, das erste Kratzen der Kufen auf frischem Eis, der erste Rausch durch eine Kurve, den man nur im Liegen versteht.

Am 27. November 2026 beginnt in Winterberg der EBERSPÄCHER Rodel-Weltcup zum 50. Mal — und er tut es auf seine eigene Art: nicht mit Nostalgie, sondern mit Vollgas voraus.

Zehn Stationen. Fünf Olympia-Bahnen. Ein Weltmeister.

Der Kalender der Jubiläumssaison liest sich wie eine Landkarte des globalen Rodelsports: von Winterberg über PyeongChang und Yanqing — zwei Stationen, die den wachsenden asiatischen Markt als unverzichtbaren Teil des FIL-Weltcups unterstreichen — zurück nach Europa nach Sigulda, Altenberg und Oberhof, ehe die 54. FIL-Weltmeisterschaften in Innsbruck Tirol vom 1. bis 7. Februar 2027 den Höhepunkt setzen. Danach geht es weiter nach Cortina, La Plagne und zum Finale an den Königssee.

Was diesen Kalender einzigartig macht: Fünf der zehn Wettkampfanlagen waren Schauplätze Olympischer Winterspiele — PyeongChang 2018, Yanqing 2022, Cortina 2026, La Plagne 1992 und Innsbruck-Igls, das 1964 und 1976 olympische Geschichte geschrieben hat. Das ist kein Zufall, sondern Programm: Die FIL setzt seit Jahren auf Legacy und Nachhaltigkeit — und baut ihren Weltcup dort auf, wo bereits investiert wurde, wo Bahnen stehen, die überdauern. Fünf olympische Eiskanäle in einem einzigen Winter — das ist das Selbstverständnis eines Sports, der Verantwortung ernst nimmt.

Die Olympiasieger von Cortina kommen hungrig

Julia Taubitz hat in Cortina 2026 Gold geholt — und das bedeutet im Rodelsport nicht, dass man sich zurücklehnt, sondern dass der Druck von hinten größer wird. Auch Max Langenhan, der im Einzel triumphierte, tritt als Titelverteidiger in die Jubiliäumssaison — mit allem, was das an Erwartung und Motivation bedeutet. Marion Oberhofer und Andrea Vötter, Olympiasiegerinnen im Doppelsitzer, wollen beweisen, dass Cortina kein Ausreißer war. Dasselbe gilt für Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner, die ebenfalls mit Gold von den Olympischen Winterspielen zurückgekehrt sind.

Hinter ihnen: Elite-Sportler:innen, die nicht einfach warten wollen.

Starke Partner für ein starkes Jubiläum

Dass der Rodel-Weltcup seinen 50. Geburtstag auf diesem Niveau begeht, ist auch das Verdienst seiner Partner: EBERSPÄCHER als Titelsponsor des Weltcups, Hargassner, Skechers und AXA stehen hinter einem Sport und einer Saison - die globale Sichtbarkeitkeit ist größer als je zuvor.

50 Jahre — und kein bisschen müde

Als 1977/78 der erste FIL-Rodel-Weltcup ausgetragen wurde, ahnte niemand, was daraus werden würde: ein globales Rennsystem, ein Winterhighlight auf drei Kontinenten, eine Sportart, die ihre Athletinnen und Athleten an die absolute Grenze des physisch Möglichen treibt — und dies mit maximaler Eleganz.

Fünfzig Saisons später ist der Weltcup größer, schneller und internationaler als je zuvor. Das Jubiläum feiern wir so, wie der Rodelsport es verlangt: indem wir einfach fahren.

Winterberg. 27. November. Vier Wochen.