Wenn am 24. Februar 2009 im russischen Ekaterinenburg die Naturbahn-Weltcupsaison zu Ende gehen wird, dann haben die lokalen Veranstalter in Zusammenarbeit mit den Experten der FIL ganze Arbeit geleistet und eine Premiere im Natubahn-Weltcup absolviert. Erstmals findet das Weltcup-Finale in Russland statt.

Erst kürzlich kam Josef Ploner, Vorsitzender der Technischen Kommission Naturbahn, von einer Inspektionsreise aus dem Ural zurück.

„Die Trasse der Bahn ist angelegt, Start- und Zielhäuser stehen auch schon“, berichtete Ploner zufrieden. „Die Veranstalter sind sehr bemüht, haben aber noch keine Erfahrung mit Weltcupveranstaltungen und bewegen sich deshalb auf Neuland. Deswegen ist es wichtig, dass wir ihnen auch in den nächsten Monaten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im September wird der russische Trainer Andrej Knyr eine weitere Inspektion der Anlage vornehmen.“

Ekaterinenburg liegt 1800 km von Moskau entfernt und ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Russlands. Die Naturbahn-Anlage befindet sich rund 70 km abseits von Ekaterinenburg. Lediglich drei Kilometer entfernt liegt die Ortschaft Novo Uralsk, in der Uran abgebaut wird. „Dies ist eine geschlossene Anlage“, erzählt Ploner. „wer sie besuchen will, braucht nicht nur das russische Visum, sondern auch eine zusätzliche Sondergenehmigung.“

Das Weltcup-Finale wird von 19. bis 24. Februar 2009 ausgetragen.

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