Ein Serien-Ende, zwei Rekorde und drei Comebacks nach langen Pausen Sochi (pps) Eine ganze Reihe von bemerkenswerten Ereignissen passierten in den ersten acht Viessmann-Rennrodel-Weltcups des vorolympischen Winters. Dabei handelt es sich um handelt es sich um das Ende einer Siegesserie der deutschen Herren, um zwei Rekorde und drei langjährige Unterbrechungen. Am 16. Dezember 2012 fanden die deutschen Herren in Albert Demchenko aus Russland ihren Meister. Nach insgesamt zwölf schwarz-rot-goldenen Erfolgen im Viessmann-Weltcup hintereinander seit dem 27. November 2011 beendete der mit 41 Jahren älteste Teilnehmer, Olympia-Zweiter von 2006 und Vize-Weltmeister 2012, im lettischen Sigulda die Siegesserie der Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch. Acht und vier Jahre mussten Anke Wischnewski und David Möller (beide GER) warten, um wieder ganz oben auf dem Siegerpodest eines Viessmann-Weltcups zu stehen. Am 13. November 2004 gewann Anke Wischnewski in Altenberg, fast auf den Tag acht Jahre später, am 24. November 2012, war es dann endlich wieder soweit: die inzwischen 35-Jährige gewann den Saisonauftakt 2012/2013 in Innsbruck-Igls (AUT). Vier Jahre dauerte es, bis David Möller wieder das Gefühl eines Erfolges im Viessmann-Weltcup genießen durfte. Am 22. Februar 2009 gewann der Thüringer den Olympia-Test im kanadischen Whistler, am 6. Januar 2013 siegte der zweimalige Weltmeister am Königssee. Und zwei Wochen später gleich noch mal in Winterberg. Noch länger dauerte es, bis Italien wieder einen Dreifach-Triumph bei den Herren feiern konnte. Mit Armin Zöggeler, Dominik Fischnaller und David Mair standen am 9. Februar 2013 in Lake Placid (USA) drei Italiener auf dem Siegerpodest. Einen Dreifach-Erfolg für Italien hatte es zuvor am 22. Dezember 1985 im heimischen Olang gegeben, als Norbert Huber vor Paul Hildgartner und Hans-Jörg Raffl gewann. Rekord-Weltmeister Armin Zöggeler gelang in Lake Placid auch noch ein Rekord für die Ewigkeit: Der zweimalige Olympiasieger gewann zum 55. Mal ein Weltcup-Rennen. Auf Rang zwei liegen gemeinsam - weit abgeschlagen mit 33 Erfolgen – der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl aus Deutschland und Österreichs Rodel-Legende Markus Prock. Zu guter Letzt stellten Tobias Wendl/Tobias Arlt einen Uralt-Rekord ein. Die beiden Bayern sind mit fünf Weltcup-Erfolgen hintereinander nun gemeinsam mit Stefan Krauße/Jan Behrendt Rekordinhaber. Krauße/Behrendt, die Olympiasieger von 1998, hatten im Winter 1995/1996 ebenfalls fünf Viessmann-Weltcups in Folge gewonnen.
Demchenko Albert Em Wc Oberhof 2013 890 C Dietmar Reker 01 1

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