Christian Paffe der erste Goldmedaillen-Gewinner im Rennrodeln Innsbruck (pps) Bei den Olympischen Winterspielen 1964 feierte Rennrodeln seine olympische Premiere. 48 Jahren später kehrte der Rennsport zu seinen olympischen Wurzeln zurück. Bei den ersten Olympischen Jugendwinterspielen schlug der Internationale Rennrodel-Verband (FIL) ein neues Kapitel auf. Als erster Goldmedaillengewinner trug sich auf der Kunsteisbahn am Fuße des Patscherkofels Christian Paffe aus Deutschland in das FIL-Geschichtsbuch ein. Der 17-Jährige vom BRC Hallenberg gewann mit Bestzeit in beiden Durchgängen (1:19,603 Minuten)vor dem Letten Riks Kristens Rozitis (0,203 Sekunden zurück) und seinem Teamkollegen Toni Gräfe (0,317 zurück) . „Ich bin total überwältigt“, sagte Christian Paffe. „Das ist ein tolles Erlebnis. Zwischen den beiden Läufen bin ich locker geblieben, habe aber auch versucht, mich auf den zweiten Lauf zu konzentrieren.“ Sein Heimtrainer Steffen Wöller, mit Steffen Skel einst im Doppelsitzer zweimal Vize-Weltmeister (2000 und 2001) und Weltcup-Gesamtsieger, beschreibt seinen Schützling als ruhigen, aber auch sehr ehrgeizigen Typ. „Es wurmt ihn, wenn er etwas falsch gemacht hat. Das Positive an seiner Entwicklung ist, dass er nun auch über die Fehler reden kann“, sagte Wöller. Christian Paffe lobte das abwechslungsreiche Rahmenprogramm der Youth Olympic Games. „Das macht total Spaß. Wir verstehen uns mit den anderen Sprtlern aus aller Welt“, sagte der Lehrling. Die Organisatoren bieten den Athleten ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm. Die 14- bis 18-Jährigen können an Workshops zu den Themen Karriereplanung, Doping-Prävention oder Umweltprobleme teilnehmen.
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