Miriam-Stefanie Kastlunger gewinnt Gold bei den Damen

Innsbruck (pps) Als die Entscheidung gefallen war, als Miriam-Stefanie Kastlunger als Goldmedaillen-Gewinnerin im Rennrodeln bei den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen feststand, fiel die 17-Jährige ihrem Vater Stefan um den Hals. Während ihre Mutter Elke ein paar Tränen verdrückte, stand als nächstes ein Tänzchen mit der Viertplatzierten Nina Prock auf dem Programm.

Die Österreicherin Miriam-Stefanie Kastlunger lag nach dem ersten Lauf auf Rang zwei, verdrängte aber mit Bestzeit die Halbzeit-Führende Sakia Langer aus Deutschland noch vom Gold-Rang. Dritte wurde die Lettin Ulla Zirne. „Ich bin heute Morgen aufgewacht und war von einer Medaille überzeugt“, erzählte die glück-strahlende Siegerin. „Der zweite Platz nach dem ersten Durchgang war hervorragend. Dadurch habe ich angreifen können und hatte keinen Druck.“

Für Miriam-Stefanie Kastlunger war es vor den Augen von Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), bereits der zweite große Auftritt in Innsbruck. Aus der Hand von österreichischen Sportgrößen wie Toni Innauer (Skispring-Olympiasieger) oder Josef Feistmantl (Olympiasieger im Doppelsitzer von 1964) erhielt die 17-Jährige bei der Eröffnungsfeier zusammen mit österreichischen Teilnehmern der Youth Olympic Games (YOG) die Olympische Flagge überreicht. Die Zweite der rot-weiß-roten Staatsmeisterschaften 2012 startet übrigens für den gleichen Verein (RV Swarovski Halltal/Absam) wie die zweimaligen Olympiaseiger im Doppelsitzer, Andreas und Wolfgang Linger.

Saskia Langer ist das jüngste Mitglied des deutschen Aufgebots für die ersten Olympischen Jugendwinterspiele. Die für den ESV Lok Zwickau startende 16-Jährige trainiert bereits seit mehreren Jahren am Sportgymnasium in Oberwiesenthal, hat zahlreiche Erfolge in verschiedenen Altersklassen eingefahren.

Miri Mit Nina 1

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