Europameisterin Tatjana Hüfner unmittelbar hinter Rekordsiegerin Sylke Otto

sIEG

Winterberg (RWH) Zum Saisonabschluss hat Tatjana Hüfner aus Deutschland noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Europameisterin des Jahres 2016 gewann das Saisonfinale im Viessmann-Weltcup der Rennrodler in Winterberg, feierte damit ihren dritten Saisonsieg und den 36. ihrer Laufbahn insgesamt.

Die Olympiasiegerin von 2010 und viermalige Weltmeisterin liegt damit gemeinsam mit der zurückgetretenen Silke Kraushaar (GER) auf Rang zwei der ewigen Siegerliste im Viessmann-Weltcup,  unmittelbar hinter der ebenfalls zurückgetretenen Rekordsiegerin Sylke Otto (GER / 37 Erfolge).

Auf den Plätzen zwei und drei im Hochsauerland folgen die Olympiasiegerin von 2014 und dreimalige Weltmeisterin Natalie Geisenberger (GER), die im zweiten Lauf ihren vor fünf Jahren aufgestellten Bahnrekord auf 56,175 verbesserte, und die WM-Dritte vom Königssee, Tatiana Ivanova aus Russland.

Die Gesamtwertung im Viessmann-Weltcup entschied Weltmeisterin Natalie Geisenberger (895 Punkte) zu ihren Gunsten. Rang zwei ging an Tatiana  Ivanova (771) und Rang drei an Tatjana Hüfner (769).

Auf den Plätzen vier und fünf folgen die US-Amerikanerinnen Erin Hamlin, die in Winterberg auf Rang fünf kam, und Summer Britcher, die Achte wurde. Damit wartet das US-Team seit 1997/1998 auf einen Platz auf dem Siegerpodest im Gesamt-Weltcup. Damals war dies Cammy Myler gelungen, die im Olympia-Winter von Nagano Gesamt-Dritte geworden war.

Stimmen

Tatjana Hüfner (GER / Olympiasiegerin 2010, viermalige Weltmeisterin und Europameisterin 2016)

„Wenn man den Saisonbeginn bedenkt, als ich einen Achillessehnenriss erlitten hatte, und nun das Ende des Winters betrachtet, kann man von einer gelungenen Saison sprechen. Der EM-Titel von Altenberg und der Erfolg hier in Winterberg sind tolle Leistungen. Schade, dass es nicht mit Platz zwei in der Gesamtwertung geklappt hat, aber ich gönne Tatiana Ivanova dieses Ergebnis.“

Natalie Geisenberger (GER / Olympiasiegerin  2014, dreimalige Weltmeisterin)

„Die Saison war im Vergleich zu den Vorjahren nicht ganz so erfolgreich, aber bei den wichtigsten Entscheidungen, also der WM und im Gesamt-Weltcup, hatte ich die Nase vorne. Zwei Gold und einmal Silber sind ganz okay. Aber es gibt viel zu tun.“

Tatiana Ivanova (RUS / WM-Dritte 2016, WM-Zweite 2012 und 2015)

„Ich bin zum ersten Mal auf dem Podium im Gesamt-Weltcup. Das ist meine beste Saison, obwohl ich 2012 auch schon sehr erfolgreich gewesen bin mit zwei Mal WM-Silber im Einzel und der Team-Staffel. Aber zwei Weltcup-Siege in einem Winter, wie diesmal, sind mir vorher auch noch nicht gelungen.“

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