Calgary (RWH) So farbenfroh wie ein Weihnachtsbaum mit bunten Kugeln präsentierte sich der Viessmann-Weltcup zum Auftakt des nacholympischen Winters. Acht unterschiedliche Namen tauchen in den 15 Einzelrennen als Sieger in den Annalen auf, gleich sieben Nationen schafften mindestens einen Podestplatz. Auch ohne die zurückgetretenen Ausnahmekönner Armin Zöggeler (ITA), Albert Demchenko (RUS) oder die Linger-Brüder Andreas und Wolfgang (AUT) verlor die Eliteklasse des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) nichts an ihrer Strahlkraft. Ganz im Gegenteil: Mit den beiden US-Amerikanern Tucker West in Lake Placid und Chris Mazdzer beim FIL-Sprint Weltcup in Calgary sowie Sam Edney als erstem kanadischen Herren-Sieger im Viessmann-Weltcup trugen sich gleich drei Neulinge in die Siegerlisten ein. Der Österreicher Wolfgang Kindl, einst Junioren-Weltmeister, glänzte mit Rang zwei am Mount Van Hoevenberg. Deutschlands Felix Loch, Olympiasieger 2010 und 2014, dreimaliger Weltmeister und ebenso oft Gesamtsieger im Viessmann-Weltcup, sieht sich unerwarteter Konkurrenz ausgesetzt. Auch bei den Damen schmückte ein neues Gesicht das Siegerpodest. Arianne Jones nutzte auf ihrer Heimbahn im Canada Olympic Park (COP) die Gunst der Stunde und raste auf Rang drei. Ihre Landsfrau Alex Gough trotzte der studiumbedingten Doppelbelastung, kam beim Comeback zuerst auf Rang zwei und beim FIL-Sprint sogar auf den ersten Platz. Die US-Amerikanerin Erin Hamlin setzte ihren olympischen Höhenflug, der ihr die Bronzemedaille beschert hatte, fort und landete beim Viessmann-Weltcup in Lake Placid ebenso auf Rang zwei wie beim FIL-Sprint Weltcup in Calgary. Im Doppelsitzer liefern sich die beiden deutschen Duos Toni Eggert/Sascha Benecken und die Olympiasieger und Titelverteidiger Tobias Wendl/Tobias Arlt ein packendes Duell, dahinter aber wechseln sich die Podest-Besucher in munterer Reihenfolge ab. Zum Auftakt in Innsbruck-Igls kamen die Russen Vladislav Yuzhakov/ Vladimir Prokhorov auf Rang zwei. In Lake Placid schafften Peter Penz/Georg Fischler (AUT) wie zuvor beim FIL-Sprint in Igls den dritten Platz. Und in Calgary waren es schließlich die Lokalhelden Tristan Walker/Justin Snith und tags darauf im Sprint die Letten Andris und Juris Šics, die auf dem Siegerpodest mit der Nummer drei standen.

Arianne Jones Web 1

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