Sochi (RWH) Neues Rennen – neues Glück: Die 46. Europameisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) auf der Olympiabahn im russischen Sochi bieten nach Ansicht des entthronten Weltmeisters Felix Loch keine Gelegenheit zum Nachkarten. „Die EM ist keine WM-Revanche“, sagt der Olympiasieger von 2010 und 2014, der am 15. Februar 2015 bei den 45. FIL-Weltmeisterschaften von Semen Pavlichenko aus Russland als WM-Titelträger abgelöst worden war. „Ich freue mich auf Sochi und die EM. Ich weiß, wie es auf dieser Bahn funktioniert“, sagte der 25-Jährige, der vor Jahresfrist nicht nur Gold im Herren-Einsitzer holte, sondern mit dem deutschen Quartett auch Olympiasieger bei der Premiere der Team-Staffel wurde. In diesem Jahr ist die Kunsteisbahn oberhalb von Krasnaya Polyana nicht nur EM-Schauplatz, sondern auch Austragungsort des Finales im Viessmann-Weltcup. Mit dem Joska-Kristallpokal für den vierten Erfolg in der Gesamtwertung des Viessmann-Weltcups im Gepäck reist Loch jedoch ohne Druck nach Russland. Das Siegen schwer machen wollen Loch die Gastgeber, die auf den Viessmann-Weltcup in Altenberg verzichteten, um sich gezielt auf die Heim-EM vorzubereiten. Bei den Herren ruhen die Hoffnungen neben Weltmeister Pavlichenko noch auf dem WM-Vierten Alexandr Peretjagin. Bei den Damen heißt die russische Trumpfkarte Tatiana Ivanova, die ist zwar erst 24 Jahre jung, gewann aber schon zwei Mal EM-Gold (2010 und 2012) und konnte auch schon zwei Mal Vize-Weltmeisterin werden, zuletzt Mitte Februar in Sigulda (LAT). Ihre Hauptkontrahentin kommt aus Deutschland und trägt den Namen Natalie Geisenberger. Die 27-Jährige hat zuletzt alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Olympia-Gold 2014, WM-Gold 2013 und 2015 sowie gerade erst in Altenberg zum dritten Mal in Folge die Gesamtwertung im Viessmann-Weltcup. Spannung in doppelter Hinsicht verspricht das deutsche Dauerduell im Doppelsitzer: 70 Punkte Vorsprung besitzen die Spitzenreiter Toni Eggert/Sascha Benecken vor ihren Dauerrivalen Tobias Wendl/Tobias Arlt, ihres Zeichens Olympiasieger 2014 und zweimalige Weltmeister.

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