Silber an David Möller – Bronze an Armin Zöggeler .

Whistler (pps) Felix Loch gewann bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver das Rennen im Herren-Einsitzer und avancierte damit im Whistler Sliding Centre zum jüngsten Olympiasieger im Rennrodeln. Der Deutsche holte Olympiagold mit 20 Jahren sechs Monaten und 21 Tagen und löste damit Dettlef Günther ab, der 1976 bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck mit 21 Jahren, fünf Monate und zehn Tagen Olympiasieger wurde..

Loch, 2008 und 2009 schon Weltmeister, siegte mit Bestzeit in allen vier Läufen in 3:13,085 Minuten. Silber ging an seinen Landsmann David Möller (0,679 Sekunden zurück). Über Bronze freute sich ehrlichen Herzens der zweimaligen Olympiasieger Armin Zöggeler ((1,290 Sekunden zurück) aus Italien. .

Der Russe Albert Demchenko, 2006 in Turin noch Olympia-Zweiter, musste sich diesmal mit dem vierten Platz genügen. Während Daniel Pfister (AUT) Sechster hinter Andy Langenhan (GER) wurde, feierte Sam Edney als Siebter das beste Resultat für Kanada in der olympischen Geschichte. Bislang waren zwei elfte Plätze die beiden besten kanadischen Resultate bei den Herren. Der US-Amerikaner Tony Benshoof landete auf Rang acht. .

Nach dem tragischen Unfalltod von Nodar Kumaritaschwili aus Georgien am Freitag nahmen die Herren das Rennen vom Damenstart auf. .

Stimmen:.

Felix Loch .

( GER / Olympiasieger 2010 und Weltmeister 2008 und 2009): .

„Das ist einfach unglaublich. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Die Geschehnisse vom Freitag waren natürlich immer im Hinterkopf, aber ich habe es ganz gut hinbekommen, sie auszublenden.“ .

David Möller .

(GER, Olympia-Zweiter 2010, Weltmeister 2004 und 2007): .

„Ich hatte eine Medaille immer als Ziel. Gold und Silber hatten die Trainer sicher nicht erwartet. Der neue Start kam uns entgegen, wir sind mit dem Druck sehr gut klar gekommen. Der vergangenen Freitag war ein schwarzer Tag für den Rennrodelsport.“ .

Armin Zöggeler .

(ITA, Olympiasieger 2002 und 2006 und fünfmaliger Weltmeister) „Den Start nach unten zu verlegen, war eine einzig richtige Entscheidung des Weltverbandes. Die FIL musste ein Zeichen setzen. Auch wenn der Damenstart mir nicht entgegenkam, bin ich mit Bronze sehr zufrieden.“ .

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