Altenberg (RWH) Ein Kristallpokal als Trost für verpasstes WM-Gold: Eine Woche nach seiner Silbermedaille bei den 45. Weltmeisterschaften des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) sicherte sich Olympiasieger Felix Loch zum vierten Mal den Gesamtsieg im Viessmann-Weltcup. Dem 25-Jährigen ist nach seinem sechsten Saisonsieg in Altenberg der vierte Erfolg nach 2011/2012, 2012/2013 und 2013/2014 nicht mehr zu nehmen. Hinter Loch kamen seine Teamkollegen Johannes Ludwig und Andi Langenhan auf die Plätze zwei und drei. Loch war im Winter 2009/2010 in Altenberg der erste seiner inzwischen 24 Einzelerfolge im Viessmann-Weltcup gelungen, seither ist der Berchtesgadener auf der Kunsteisbahn im Osterzgebirge ungeschlagen und gewann dort inzwischen fünf Weltcups und 2012 die zweite seiner mittlerweile vier WM-Goldmedaillen. Der Norweger Thor Haug Norbech, nach dem ersten Lauf noch Zweiter, landete am Ende auf Rang sieben und verpasste das beste Ergebnis seiner Laufbahn nur knapp. Bislang war ein vierter Platz in Lake Placid (USA) im Winter 2012/2013 sein bestes Resultat. Mit 805 Punkten steht Loch als Empfänger des Joska-Kristallpokals fest, dahinter folgen nun Langenhan (539) und der österreichische WM-Dritte Wolfgang Kindl (521), der in Altenberg Vierter wurde. Vor dem Saisonfinale im russischen Sochi (28. Februar /1. März 2015) steht am Sonntag noch die Entscheidung im Sprint Weltcup des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) als elftes von insgesamt zwölf Rennen auf dem Programm. Stimmen Felix Loch (Olympiasieger 2010 und 2014 und viermaliger Weltmeister) „Ich fahre in Altenberg einfach gerne. Das haben hoffentlich auch die Zuschauer gesehen. Ich finde es einfach toll, dass ich hier auch noch den Gesamtweltcup-Erfolg perfekt machen konnte.“ Johannes Ludwig (GER / WM-Dritter 2013) „Im ersten Lauf habe ich von meiner günstigen Startnummer profitiert. Im zweiten Lauf habe ich bewiesen, dass dies kein Zufall war. Den Erfolg widme ich meinem kleinen Sohn Carlson.“ Andi Langenhan (GER / Olympia-Vierter, WM-Dritter 2008 und WM-Zweiter 2013) „So frustriert ich nach dem ersten Lauf war, so glücklich bin ich jetzt. Dass es aber noch bis auf das Siegerpodest reicht, hätte ich nie gedacht.“

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