Lausanne (pps) Mit großem Nachdruck hat Josef Fendt, Präsident des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL), bei seinem Besuch beim Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne noch einmal für die beiden aktuellen FIL-Anträge geworben. Fendt trug die Argumente der FIL zur Aufnahme des Naturbahnsports und des Teamwettbewerbs Kunstbahn in das Olympia-Programm im Gespräch mit Gilbert Felli, Exekutiv Direktor für die Olympischen Spiele beim IOC, IOC-Sportdirektor Kelly Fairweather und Rogge-Referent Christophe de Kepper ausführlich vor. IOC-Präsident Jacques Rogge hatte wegen einer plötzlichen Erkrankung an dem Gespräch nicht teilnehmen können, ließ aber ein persönliches Telefonat mit Fendt ankündigen.

„Unsere beiden Anträge werden beim IOC völlig getrennt behandelt“, stellte Fendt nach dem Gespräch in der IOC-Zentrale fest. „Der Unterschied ist der, dass bei der Naturbahn eine neue Sportstätte, beim Team aber nichts Neues gebaut werden müsste“.

Während in Bezug auf die Aufnahme des Naturbahnsports in naher Zukunft eine Entscheidung fallen könnte, wird das Thema Teamwettbewerb voraussichtlich erst im Herbst 2006 auf der Tagesordnung beim IOC stehen. Im kommenden Winter, so Fendt, werde das IOC durch Beobachter den Teamwettbewerb vor Ort unter die Lupe nehmen und die Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung auswerten.

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