München (pps) Mit Vehemenz hat sich der Präsident des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL), Josef Fendt aus Berchtesgaden, gegen die geplanten Überdachungen verschiedener Kunsteisbahnen ausgesprochen. „Ich wehre mich mit Händen und Füßen gegen diese grässliche Entwicklung“, sagte Fendt vor Journalisten in München. „Wir sind und bleiben eine Freiluftsportart.“
In einer gemeinsamen Aktion mit dem Internationalen Bob- und Skeleton-Verband (FIBT) und dessen Präsidenten Robert F. Storey konnten die Mitglieder beider Bahnkommissionen im Sommer verschiedene bereits begonnene Baumaßnahmen im norwegischen Lillehammer verhindern bzw. verbessern. Bei einer Inspektion der Olympiabahn für Turin 2006 in Cesana wurden ebenfalls Änderungen des Projekts durchgesetzt.
Befürworter der Überdachung sprechen von finanziellen Einsparungen, weil weniger Bahnarbeiter benötigt werden, und von wetterunabhängigen Bahnbedingungen. Als Gegenargumente führt Fendt höhere Kosten beim Bahnbau an, einen schlechten ästhetischen Eindruck und erheblich höhere Aufwendungen bei TV-Übertragungen an.

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