Nagano (pps) Mit Nachdruck hat der Präsident des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL), Josef Fendt aus Berchtesgaden, die Kritik des dreimaligen Rennrodel-Olympiasiegers Georg Hackl (Berchtesgaden) zurückgewiesen. „Ich schätze den Hackl Schorsch sehr und erkenne auch seine Verdienste um den Rennrodelsport an, aber diese Aussagen entsprechen leider nicht den Tatsachen und sind sachlich falsch“, reagierte Fendt, selbst zwei Mal Weltmeister, kurz vor dem Auftakt der 37. Weltmeisterschaften im japanischen Nagano auf die Hackl-Äußerungen.

Der dreimalige Weltmeister Hackl hatte in einem Interview behauptet, nicht einmal die Fahrer wüssten, wann sie am nächsten Tage dran sind. „Unsere Anfangszeiten stehen seit November fest. Geringfügige Änderungen erfolgen nur auf besonderen Wunsch der jeweils übertragenden TV-Anstalt“, erklärte Fendt. „Aber auf Grund der detaillierten Übertragungspläne können wir sogar jedem Fahrer nach der Auslosung bis auf die Minute genau seine Startzeit mitteilen. Es ist also nachweislich falsch, wenn Hackl behauptet, die Fahrer wüssten am Tag zuvor nicht, wann sie starten würden.“

Die Kritik am Rahmenprogramm im Viessmann-Weltcup wies Fendt ebenfalls zurück. „Verbesserungen sind natürlich immer möglich, aber in erster Linie sind in dieser Frage natürlich die Veranstalter gefordert. Wir als Weltverband versuchen seit Jahren die Anforderungen an die Veranstalter zu steigern“, erklärte Fendt und verwies als Beispiel auf die Rennen in Oberhof bei den Europameisterschaften und bei den Weltcups in Winterberg sowie Königssee. „Dort bemühten sich die Veranstalter um ein attraktives Programm und kümmerten sich um ein entsprechendes Catering der Besucher. Der Lohn waren 10.000 Zuschauer in Oberhof und 7.000 in Winterberg, die obendrein alle zufrieden nach Hause gingen“, sagte Fendt.

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