Turin (pps) Eine ausgesprochen positive Bilanz hat Josef Fendt, der Präsident des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL), schon vor der Abschlussfeier der XX. Olympischen Winterspielen in Turin gezogen. „Wir können mit den Winterspielen in Turin zufrieden sein“, sagte der ehemalige Weltmeister in einer ersten Reaktion.

Aus der Sicht der FIL sei besonders erfreulich, dass fünf verschiedene Nationen mindestens eine Medaille gewonnen hätten, erklärte Fendt. „Ganz besonders gönne ich Lettland mit Martins Rubenis Bronze die erste Medaille bei Olympischen Winterspielen.“ Neben Lettland (0 Gold – 0 Silber – 1 Bronze) trugen sich noch Deutschland (1 Gold – 2 Silber – 1 Bronze), Italien (1 – 0 – 1), Österreich (1 – 0 – 0) und Russland (0 – 1 - 0) in die Liste der Medaillengewinner ein. Fendt: „Wir haben hervorragenden Sport geboten bekommen.“

Zufrieden konstatierte der FIL-Präsident zudem den ausgezeichneten Zustand der Kunsteisbahn in Cesana Pariol. „Da haben Sportmanager Ivo Ferriani und seine Mitarbeiter glänzende Arbeit geleistet“, erklärte Fendt und hob besonders hervor, dass alle Stürze mit relativ glimpflichen Verletzungen ausgegangen seien. Fendt: „Dies war nicht zuletzt ein Verdienst der umsichtigen Rennleitung und aller beteiligten Funktionäre und Mitarbeiter“.

Neben der guten Stimmung vor Ort – insgesamt besuchten mehr als 10.000 Zuschauer die Rennrodel-Entscheidungen – erfreuten den FIL-Präsidenten besonders die geradezu sensationellen TV-Quoten mit Spitzenwerten von über acht Millionen Zuschauern in Deutschland und mehr als 5,5 Millionen in Italien. „Vielleicht überträgt das italienische Fernsehen vor dem Hintergrund dieser Zahlen in Zukunft häufiger von unseren Weltcup-Rennen.“

Die Wertschätzung des Rennrodel-Sports beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sei unter anderem durch die Besuche von IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge und dem frisch gewählten Vize-Präsidenten Dr. Thomas Bach dokumentiert worden. „Wir haben unseren festen Platz im Olympischen Programm“, sagte Fendt, der auf die Aufnahme des Team-Wettbewerbs für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver hofft.

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