Cesana Pariol (pps) Dem Olympiatest beim Viessmann Rennrodel-Weltcup auf der angehenden Olympiabahn in Cesana Pariol am kommenden Wochenende steht nichts mehr im Wege. „Es gibt keine Probleme mit der Bahn“, sagt Karl-Heinz Anschütz, Weltcup-Koordinator des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL), nach den ersten drei Tagen der „Internationalen Trainingswoche“. Im Februar 2005 musste die Trainingswoche nach einigen Stürzen mit teilweise schweren Verletzungen abgebrochen und der geplante Weltcup verschoben werden. Im September erfolgte der Umbau im unteren Teil der Bahn. Am kommenden Samstag und Sonntag (19./20. November) steht mit dem Viessmann-Weltcup knapp drei Monate vor Eröffnung der Winterspiele die nächste Bewährungsprobe der Anlage auf dem Programm. „Nach dem Umbau ist die Bahn um 100 Prozent sicherer“, sagt der Italiener Christian Oberstolz, der gemeinsam mit seinem Partner Patrick Gruber den Weltcup-Auftakt in Sigulda (Lettland) gewonnen hat. Zusammen mit den Mitgliedern des italienischen A- und B-Kaders waren die Gesamtsieger des Viessmann Weltcups 2004/05 auch bei der Homologierung durch die FIL Ende Oktober mit von der Partie. Neben Oberstolz/Gruber reisen noch Silke Kraushaar (Deutschland) und Albert Demtschenko (Russland) als Spitzenreiter der Gesamtwertung zum Olympiatest nach Cesana Pariol. Die Olympiasiegerin von 1998 feierte in Sigulda den 25. Weltcupsieg ihrer Laufbahn, Titelverteidiger Demtschenko den sechsten Weltcup-Erfolg seiner Karriere. Sieht man von den Trainingsfahrten einmal ab, betreten alle Weltcup-Starter in Cesana Pariol Neuland. Mit exakt 1686 Metern über Meeresspiegel liegt der Herrenstart (Länge: 1435 Meter / 19 Kurven / 117 Meter Höhenunterschied) so hoch wie noch nie zuvor bei Olympischen Winterspielen. Damen und Doppelsitzer starten auf 1669 Meter und müssen bei einer Länge 1233 Metern und 17 Kurven einen Höhenunterschied von exakt 100 Metern bewältigen. Die Anlage, auf der die Arbeiten an den Funktionsgebäuden noch nicht endgültig abgeschlossen sind, bietet 7130 Zuschauern Platz. Als besondere Attraktion plant Ivo Ferriani, Sport Manager für Bob, Skeleton und Rennrodeln bei den Olympischen Spielen, ein Aktionszentrum („Tres Arena“), in dem die Zuschauer mit Show und Musik unterhalten werden.

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