Köln. Vom 3. bis zum 17. September 2007 veranstaltete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum zehnten Mal seine Parabelflüge mit dem Airbus A300 ZERO-G. Vom Köln Bonn Airport aus startet das größte fliegende Labor der Welt zu insgesamt fünf Forschungsflügen in die Schwerelosigkeit. Mit von der Partie bei einem der Flüge war auch der dreimalige Rennrodel-Olympiasieger Georg Hackl aus Berchtesgaden. Initiiert wurde das einmalige Erlebnis für den dreimaligen Weltmeister durch DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Johann-Dietrich Wörner, Bernhard Fuhrmann sowie Astronaut Thomas Reiter.

Parabelflüge waren ursprünglich für das Schwerelosigkeitstraining von Astronauten initiiert worden, werden heute aber hauptsächlich für Experimente unter Schwerelosigkeit und zum Testen von Raumfahrttechnologien eingesetzt. In der Regel werden bei den drei- bis vierstündigen Flügen 31 Parabeln geflogen. Dabei steigt das Flugzeug aus dem horizontalen Flug in einem Winkel von bis zu 52 Grad steil nach oben, drosselt die Schubkraft der Turbinen und fliegt dabei eine Bahn, die einer Wurf-Parabel entspricht. Das Flugzeug befindet sich dabei mit seinen Passagieren im freien Fall, wobei pro Parabel für etwa 22 Sekunden annähernde Schwerelosigkeit herrscht. Insgesamt haben die Forscher an den fünf Flugtagen knapp 40 Minuten Zeit, um ihre Experimente in Schwerelosigkeit durchzuführen.

Hackl Parabelflug 1

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