Park City (pps) Ehre, wem Ehre gebührt: Als die geschichtsträchtige Tat vollbracht war, standen die Gratulanten Schlange. Stefan Höhener (Schweiz), der soeben mit dem dritten Platz beim Viessmann Weltcup in Park City (USA) für das beste Schweizer Ergebnis aller Zeiten gesorgt hatte, konnte sich der Glückwünsche kaum erwehren. Als Erster umarmte den 26-Jährigen der deutsche Bundestrainer Thomas Schwab, schließlich zählt Höhener mit Teamkollegin Martina Kocher im Rahmen des Solidaritätsprogramms des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) zur deutschen Trainingsgruppe. Schwabs Gratulation folgte die des Schweizer Skeletonteams, das bereits zu seinem Weltcup in Park City angereist war. Mit den Glückwünschen von Skeleton-Olympiasiegerin Maya Bieri-Pedersen erhielt Stefan Höhener sozusagen die höheren Weihen des Schweizer Kufensports verliehen. Schließlich stand der WM-Sechste an diesem Wochenende auf Augenhöhe mit den ansonsten erfolgsgewohnten Bobpiloten aus seiner Heimat. Ivo Rüegg kam mit Bremser Cedric Grand beim Zweierbob-Weltcup wie Höhener auf Rang drei, selbst Maya Bieri-Pedersen beendete den Weltcup-Auftakt der Skeletonis nur als Dritte. „Ich bin derzeit einfach nur locker drauf“, sagt Höhener selbst zu seinem Höhenflug. „Ich gehe in jedem Trainingslauf volles Risiko, auch wenn es mich dann wie hier in Park City zweimal schmeißt.“

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