USA Damen

Historischer Dreifach-Erfolg für US-Rennrodlerinnen

Lake Placid (RWH) Auf heimischem Eis sind die US-Rennrodler eine Macht. 24 Stunden nach dem Doppelsieg von Chris Mazdzer und Tucker West gelang in Lake Placid bei der Entscheidung der Damen beim Viessmann-Weltcup ein historischer Dreifach-Erfolg durch Erin Hamlin, Emily Sweeney und Summer Britcher.

 

Dabei feierte Erin Hamlin auf der Kunsteisbahn am Mount Van Hoevenberg ihren zweiten Einzelsieg nach dem Erfolg im Vorjahr beim Sprint in Altenberg. Vor bald acht Jahren hatte die heute 29 Jahre alte Hamlin beim Gewinn des WM-Titels an gleicher Stelle der versammelten Weltelite das Nachsehen gegeben. Hamlin legte den Grundstein für ihren Erfolg mit einem neuen Bahnrekord im ersten Durchgang, als sie ihre eigene fast acht Jahre alte Bestmarke (43,985 Sekunden) auf 43,912 Sekunden verbesserte.

Emily Sweeney, Junioren-Weltmeisterin des Jahres 2013, gelang mit Rang zwei ihr bislang bestes Resultat, Summer Britcher stand erstmals auf dem Siegerpodest im Viessmann-Weltcup. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Geisenberger (GER) musste sich nach Rang zwei beim Saisonauftakt in Innsbruck diesmal mit dem vierten Platz begnügen.

Stimmen

Erin Hamlin (USA / Olympiadritte 2014 und Weltmeisterin 2009)

„Das war das Einzige, was ich vor meinem Rücktritt auf meiner Heimbahn noch erreichen wollte. Es gibt nichts Schöneres. Einen Dreifach-Erfolg anzuführen, hätte ich mir kaum vorstellen können. Wenn ich jetzt in zwei Jahren zurücktrete, wird das Team in guten Händen sein.

Emily Sweeney (USA / Junioren-Weltmeisterin 2013)

“Ich kam nicht besonders gut aus der Kurve 14 heraus, es war keine ídeale

Ausgangslage und ich war wirklich nervös. Aber ich habe es dann doch noch ganz gut gemeistert. Ich habe mich im Ziel sofort aufgesetzt, um die Zeit so schnell wie möglich sehen zu können, Gott sei Dank reichte es.

Summer Britcher (USA / 15. bei den Olympischen Winterspielen 2014)

"Wir haben über so ein Resultat in dieser Woche noch Witzchen gemacht. Aber die Jungs haben uns den Druck genommen. Niemand erwartete nun etwas von uns und ich habe alle Einflüsse von außen ignoriert. Das ganze Wochenende war einfach nur fantastisch.“

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