In Winterberg ist Jonas Müller schneller als Felix Loch
5. EBERSPÄCHER Rodel Weltcup
Winterberg (FIL/10.01.2026) Jonas Müller und Felix Loch teilen sich im EBERSPÄCHER Rodel Weltcup die Siege bei den Herren auf. In Winterberg war wieder der Österreicher Müller der Schnellere. In 1:42,899 Minuten sicherte er sich den zweiten Erfolg in diesem Winter vor Loch, insgesamt ist es sein achter Weltcupsieg. Sein deutscher Konkurrent, bislang dreimal erfolgreich, war 0,105 Sekunden langsamer. Dahinter folgten Müllers Landsmänner Nico Gleirscher (0,117 Sekunden zurück) und Wolfgang Kindl (0,285) vor Weltmeister Max Langenhan (Deutschland/0,347) und dem Italiener Dominik Fischnaller (0,636). Mit David Gleirscher kam ein weiterer Österreicher auf Platz sieben (0,642) vor dem Letten Kristers Aparjods (0,715).
„Ich mag Winterberg ungemein“, sagte Müller im Siegerinterview, „ich habe hier meine erste Podestplatzierung eingefahren.“ Lediglich im Labyrinth hatte er kleinere Probleme. „Da habe ich Zeit auf Felix verloren“, so der Sieger. Während Müller im ersten Durchgang mit Laufbestzeit von 51,299 Sekunden die Basis für seinen Erfolg legte, zog Loch in Durchgang zwei mit dem schnellsten Lauf (51,423) nach. „Es war deutlich kälter und damit schneller als im Training“, sagte der 36 Jahre alte Routinier, „deshalb habe ich für den zweiten Lauf noch einmal etwas am Schlitten verändert. Das hat mir die Sicherheit gegeben, noch einmal voll anzugreifen. Mit der Zeit bin ich voll zufrieden.“In der Weltcup-Gesamtwertung führt Loch weiterhin. Allerdings mit nur einem Punkt Vorsprung auf Müller. Zufrieden mit seinen beiden Läufen mit jeweils der zweitschnellsten Zeit war Nico Gleirscher. „Ich bin froh, dass ich in dieser Saison endlich mal auf dem Podium stehen darf“, sagte der 28-jährige Österreicher.




