"Willi Hafner hat nicht nur in seiner Heimat Südtirol, sondern auch weit über die Grenzen des Landes hinaus Hervorragendes für den Rennrodelsport geleistet." Mit diesen wenigen Worten charakterisiert Alfred Jud, Vize-Präsident Naturbahn Technik des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) und südtiroler Landespräsident des Italienischen Wintersportverbandes einen Pionier dieser Sportart. Der 58-jährige Mann aus Mölten war nach längerer Krankheit am 10. November verstorben.

Erst vor wenigen Wochen noch hatte Hafner von Landeshauptmann Luis Durnwalder im Felsenkeller der Laimburg in Pfatten das Sportehrenzeichen des Landes Südtirol für seine Verdienste für den Rennrodelsport erhalten. Willi Hafner war ein sehr beliebter und bekannter internationaler Rennrodel-Kampfrichter und hatte seinen letzten großen Auftritt bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Cesana/Turin. Von den 16 Jahren, die er im Vorstand des Südtiroler Wintersportverbandes tätig war, engagierte er sich acht Jahre davon als Verantwortlicher für den Rennrodelsport. Sein Nachfolger wurde 1992 Alfred Jud. "Er hat es nicht geschafft, seine Krankheit zu besiegen. Südtirol, und nicht nur dieses Land, verliert mit ihm eine ganz große Persönlichkeit."

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