IOC schlägt neue Wege im Anti-Doping-Kampf vor

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PyeongChang (RWH) Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will im Anti-Doping-Kampf neue Wege beschreiten. Die IOC-Exekutive veröffentlichte in PyeongChang (KOR) einen Zwölf-Punkte-Plan mit Vorschlägen zur Zukunft der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Ziel der Deklaration des Exekutive-Komitees ist ein robusteres und unabhängigeres Anti-Doping-System zum Schutz von sauberen Athleten.

Absicht der IOC-Vorschläge ist es, die WADA unabhängig von „Sportverbänden und staatlichen Interessen“ zu machen sowie die Schaffung einer „unabhängigen Behörde“ (Independent Testing Authority ITA). Diese neue Institution soll in Zukunft in Zusammenarbeit mit den internationalen Fachverbänden für das Testverfahren zuständig sein.

Die Durchführung der internationalen Tests obliegt den Nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs), die ITA soll sich auf die Aufsicht beschränken. Nach den Vorstellungen des IOC soll künftig für jeden Athleten eine Mindestanzahl von Anti-Doping-Tests Voraussetzung für die Teilnahme an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen sein. Nach dem Willen des IOC soll dann der – von den Verbänden unabhängige – Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne bei nachgewiesenem Doping wie auch bei Verstößen gegen den Anti-Doping-Code durch Sportverbände, Veranstalter, NADOs und Doping-Labore über die Strafe befinden.

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