Winterberg. Olympiasiegerin Sylke Otto aus Deutschland, ihr Teamkollege David Möller und die österreichischen Vizeweltmeister Tobias Schiegl/Markus Schiegl gewannen den 3. Krombacher Challenge Cup in Winterberg.
Weltmeisterin Sylke Otto verwies im Finale in 45.674 Sekunden Europameisterin Silke Kraushaar (45.729) und die Olympia-Zweite Barbara Niedernhuber (45.857) auf die Plätze zwei und drei. Mit ihrem zweiten Saisonsieg im Krombacher Challenge Cup baute Sylke Otto mit 270 Punkten die Führung in der Gesamtwertung vor Silke Kraushaar (240) aus. Barbara Niedernhuber (155) verbesserte sich mit dem dritten Rang in Winterberg auch in der Gesamtwertung auf Platz drei.
Bei den Herren machte sich Vize-Europameister David Möller drei Tage nach seinem 22. Geburtstag ein nachträgliches Geschenk und sicherte sich in 55.938 Sekunden den Sieg und 1.600 US-Dollar Prämie. Auf Platz zwei kam der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl (56,110) vor Challenge-Cup-Titelverteidiger Markus Kleinheinz (56,301) aus Österreich. Europameister Armin Zöggeler kam nach einem Sturz nicht ins Ziel. Kleinheinz übernahm mit dem dritten Rang auch die Führung in der Gesamtwertung mit 201 Punkten vor Tony Benshoof aus den USA (200) und Georg Hackl (191). Im Doppelsitzer siegten die österreichischen WM-Zweiten Tobias Schiegl/Markus Schiegl (45.127) vor den italienischen Teams von Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder (45.197) und Christian Oberstolz/Patric Gruber (45.302). Plankensteiner/Haselrieder führen vor dem letzten Rennen in Königssee die Gesamtwertung mit 230 Punkten an. Zweite sind Oberstolz/Gruber (195) vor den punktgleichen österreichischen Duos Schiegl/Schiegl und Andreas Linger/Wolfgang Linger (160).

Stimmen:

Sylke Otto (GER) Olympiasiegerin und Weltmeisterin:
„Der Challenge Cup macht mir unheimlich viel Spaß. Mir sind hier drei gute Läufe gelungen. Winterberg ist bekannt für sein Wetter, auf solche Bedingungen muss man sich gut vorbereiten und das richtige Material wählen, dann klappt das schon.

David Möller (GER) Vize-Europameister:
„Dass so ein routinierter Sportler wie Armin Zöggeler stürzt, ist schon überraschend, aber das passiert halt. Ich hatte vor dem Finale meinen Schlitten umgebaut, in der Hoffnung, dass der Schnee aufhört und die Bahn schneller wird. In Winterberg vor dem Schorsch zu sein, ist immer gut, aber morgen im Weltcup wird er uns schon zeigen, was er kann.“

Tobias Schiegl (Östereich), Weltmeister 1996 und 1997, Vizeweltmeister 2003:
„Wir wollten hier gewinnen und sind natürlich sehr zufrieden. Das Wetter hat uns nicht beeinflusst, der Schnee kam erst ganz zum Schluss. Beim Weltcup am Sonntag wollen wir auch einen Podestplatz.“

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