Salt Lake City. Die zweimaligen Weltmeister Patric Leitner/Alexander Resch haben sich bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City selbst die Krone aufgesetzt. Die Gesamtsieger des Viessmann Rennrodel-Weltcups gewannen auf der Kunsteisbahn im Utah Olympic Park die Goldmedaille im Doppelsitzer. Leitner/Resch siegten in einer Gesamtzeit von 1:26.082 Minuten und verwiesen die beiden amerikanischen Doppel Mark Grimmette/Brian Martin (1:26.216) und Chris Thorpe/Clay Ives (1:26.220) auf die Plaetze zwei und drei.
Chris Thorpe hatte bereits vor vier Jahren mit seinem damaligen Partner Gordy Sheer mit Silber die erste Medaille ueberhaupt fuer den US-Verband gewonnen. Grimmette/Martin waren in Nagano schon mit Bronze dekoriert worden.

Mit einer geradzu abenteuerlichen Fahrt im ersten Durchgang legten Leitner/Resch den Grundstein zum Olympiasieg. Trotz eines kapitalen Fehlers im unteren Teil, den Patric Leitner beinahe artistisch korrigierte, erzielte das Duo in 42,953 Sekunden einen neuen Bahnrekord. Zuvor waren bereits Steffen Skel/Steffen Woeller (43,121) sowie Thorpe/Ives (43,111) unter dem alten Bahnrekord von Leitner/Resch (43,138) geblieben. Diesen Bahnrekord hatten Leitner/Resch als Sieger des Olympiatests vor Jahresfrist aufgestellt.

Aus dem Kreis der Medaillen-Kandidaten verabschiedeten sich im ersten Lauf die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber, die nach einem Sturz bei der Ausfahrt von Kurve 14 nur auf 45,882 Sekunden kamen.

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