Lake Placid (pps) Wegen eines Haarrisses im rechten Knöchel muss der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl (Berchtesgaden) auf einen Start beim Viessmann Weltcup in Lake Placid (3.- 5. Dezember) verzichten. Der dreimalige Weltmeister zog sich die Verletzung am Donnerstag beim Training auf der Kunsteisbahn in Lake Placid zu, als er bei der Ausfahrt der Kurve zehn die Bande streifte. „Das ist ein bisschen unglücklich gelaufen. Normalerweise trägt der Schorsch im Training einen Knöchelschoner“, sagte Bundestrainer Thomas Schwab Hackl wird am Freitag (3. Dezember) die Heimreise antreten, um dort von Mannschaftsarzt Dr. Volker Jägemann untersucht zu werden. „Nach dieser Untersuchung werden wir entscheiden, ob Hackl in Calgary an den Start gehen kann oder nicht“, sagte Schwab. Der Viessmann Weltcup in Calgary steht am 10. und 11. Dezember auf dem Terminkalender. Hackl, der keinen Gips angelegt bekam, sich aber nur mit Gehhilfen fortbewegen kann, war dank den Plätzen fünf und sieben auf den von ihm ungeliebten Bahnen in Altenberg (GER) Sigulda (LAT) so gut wie schon lange nicht mehr in die Saison gestartet. „Ich glaube, ich habe in Sachen Material einen Schritt nach vorne gemacht“, hatte der Olympia-Zweite von Salt Lake City noch in Sigulda gesagt. 2000 bei den Goodwill Games verzichtete Hackl in Lake Placid auf einen Start, weil seiner Meinung nach die Bahn unbefahrbar war. Ein Jahr später feierte Hackl beim Viessmann Weltcup in Lake Placid einen seiner insgesamt 32 Weltcup-Erfolge.

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