Kanu-Olympiasieger Imre Pulai: „Rodeln ist viel schwieriger als Kanu“

Calgary (pps) „Rennrodeln ist viel schwieriger als Kanufahren.“ Der Mann, von dem diese Worte stammen, darf sich ein Urteil erlauben. Immerhin gewann Imre Pulai 2000 in Athen Olympia-Gold im Kanu, war zwischen 1993 und 2003 obendrein vier Mal Weltmeister mit dem Paddel und kann auf vier Olympia-Teilnahmen zurückblicken. Und jetzt versucht der heute 42-Jährige, sich für die Olympischen Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver zu qualifizieren.

„Beim Kanu benötigt man nur Muskeln. Zum Rennrodeln gehört viel mehr“, begründet Ungarns Sportler des Jahres 1995 sein Urteil über die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade. „Beim Rennrodeln braucht man seinen Kopf, man muss Mut haben, auch Reaktionsvermögen. Und von Technik sollte man auch etwas verstehen“, so der Ungar. Mit letzterem haperte es etwas beim Auftakt des Nationencups im kanadischen Calgary: Pulai musste wegen eines zu schweren Schlittens disqualifiziert werden.

In Innsbruck-Igls unternimmt Imre Pulai einen weiteren Versuch, die olympische Qualifikationsnorm für seinen ersten Auftritt bei Winterspielen zu erreichen. Pulai wird übrigens von Ioan Apostol, dem Entwicklungsmanager des Internationalen Rennrodel-Verbandes (FIL) trainiert. Apostol, ehemaliger Olympia-Teilnehmer aus Rumänien, bereitet in der so genannten „FIL-Gruppe“ dank des starken finanziellen Engagements des Weltverbandes Rennrodler aus insgesamt zehn Nationen auf Vancouver 2010 vor.
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