Vor Beginn des RED BULL Naturbahnrodel-Weltcups wurde in Innsbruck die innerhalb kurzer Zeit zur Tradition gewordene Auftakt-Pressekonferenz abgehalten. Anwesend waren die wichtigsten Repräsentanten der Sportart, wie Weltmeister Robert Batkowski (AUT) oder Weltcup-Gesamtsieger Anton Blasbichler (ITA) sowie die Ausrichter der Weltcupveranstaltungen in Unterammergerau, Oberperfuss, Olang, Latzfons und die Veranstalter der Weltmeisterschaft in Latsch in Südtirol. Auch FIL-Präsident Josef Fendt ließ es sich nicht nehmen, die zahlreich erschienenen Medienvertretern in die neue Saison zu führen. „Wir können sehr interessiert dem Winter 2004/05 entgegenblicken, und selbstverständlich werde ich auch selbst bei dem einen oder anderen Rennen mit dabei sein. Besonders freut es mich, dass die Szene immer professioneller und internationaler wird.“ Neue Olympische Euphorie wollte Fendt keine entfachen, sagte jedoch: „Es hat Gespräche gegeben mit Vertretern von Vancouver 2010. Die FIL wird alles unternehmen, damit diese attraktive Sportart endlich Olympischen Status erhält. Gleichzeit müssen wir uns aber auch bewusst sein, wie restriktiv das Internationale Olympische Komitee bei der Neuaufnahme der Disziplinen in das Programm der Spiele ist. Deswegen: arbeiten und hoffen ja, aber ohne Euphorie.“ Anton Blasbichler verwies auf den großen Druck innerhalb des italienischen Teams („es kommen sehr viele junge Leute nach“). Kampflos das Feld räumen wolle er aber nicht: „Ich habe in diesem Winter einiges vor!“ Vielleicht auch, Robert Batkowski den WM-Titel zu entreißen? Der Tiroler, der 2003 in Zelezniki überraschend triumphiert hatte, im Vorjahr aber ein Wellental durchschritten hatte, will an alter Stärke anknüpfen. „Die WM ist das Highlight, doch auch der Weltcup, den ich 2002/03 für mich entscheiden konnte, ist ein Ziel!“ Engagiert und erwartungsvoll präsentierten sich die Vertreter der einzelnen Wettkampforte. In Oberperfuss wurde die Strecke modernisiert, in Unterammergau findet nach mehrjähriger Pause wieder ein Weltcup statt, die Latzfonser wollen bei ihrer Weltcuppremiere auf hohem Niveau einsteigen, in Olang – dem Finalort – soll „business as usual“, also Weltklasserodeln und –organisation geboten werden. Und die Latscher? Diese boten bereits einen Vorgeschmack, was den Interessierten bei der Weltmeisterschaft von 26.-30. Januar 2005 erwartet, indem sie alle Teilnehmer an der Pressekonferenz mit Vinschgauer Äpfeln beschenkten.

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