Grand Prairie (ck) Bei klirrenden Temperaturen jenseits der Minus 20 Grad gingen am Samstag auf der Smoky River Rennstrecke die Trainingsläufe über die Bühne. Obwohl die Bedingungen im Grenzbereich lagen, war die Stimmung bei den Sportlern durchwegs gut. "Wir haben eine Creme aus Norwegen, mit der wir alle freien Stellen im Gesicht einschmieren", berichtete Christa Gietl (ITA). "Die Strecke ist sehr gut. Es ist kalt, aber wenn man im Ziel gleich in das warme Auto kann, geht es schon", bestätigte auch Marlies Wagner, die einzige österreichische Starterin in Kanada.
"Die Strecke ist relativ lang und die anspruchsvollen Kurven kommen dann kurz vor dem Ziel, wenn man schon eine Zeit unterwegs war." analysierte Gerald Kallan die Herausforderung der Rennstrecke. Der alte Zielabschnitt der Bahn war vor einigen Jahren dem Bau der Autobahn nach Alaska (rund 600km von Grande Prairie entfernt) zum Opfer gefallen. Um eine neue weltcupgerechte Zielstrecke zu bauen war der für den Bahnbau zuständige Funktionäre des internationalen Verbandes (FIL) Josef Ploner im Vorjahr eigens nach Kanada gereist.
Die Strecke, die allen Athleten also unbekannt war, kam den Russen und Italienern offenbar am besten entgegen. Bei den Doppelsitzern dominierten Pawel Porschnev/Ivan Lazarev (RUS/1:17,95) die Trainingsläufe, bei den Damen war Ekatharina Lavrentjeva (RUS/1:15,44) die schnellste. Bei den Herren blieb Martin Psenner (ITA/1:13,67) in beiden Trainingsläufen ungeschlagen. Mit Anton Blasbichler (4./2.) und Florian Breitenberger (7./3.) führen zwei weitere Italiener das Verfolgerfeld an. Bei den Österreichern, bei denen ja Gerhard Pilz verletzungsbedingt nicht am Start ist, war Gernot Schwab der schnellste (3./3.).
Die Rennläufe werden am 04.01.04 um 10 Uhr gestartet.

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