Olympiasieger Felix Loch mit Premierenfahrt Königssee (pps) Olympiasieger Felix Loch erhielt die Ehre, die Premierenfahrt auf der neuen Kunsteisbahn am Königssee zu absolvieren. „Es hat riesig Spaß gemacht. Auch wenn die Bahn im unteren Teil etwas entschärft wurde, ist sie immer noch extrem anspruchsvoll zu fahren“, sagte der zweimalige Weltmeister nach der Testfahrt am 23. Dezember. Da lagen bange Monate hinter den Verantwortlichen. Nach dem Beginn der Umbau- und Neubauarbeiten an der ersten Kunsteisbahn der Welt am Königssee hatte es immer wieder Verzögerungen gegeben, sogar die Durchführung des Viessmann-Weltcups am 5. und 6. Januar 2011 geriet in Gefahr. Doch spätestens nach der Homologierung durch den Internationalen Rennrodel-Verband (FIL) atmeten alle erleichtert auf. „Wir sind sehr froh, endlich grünes Licht geben zu können. Die Maschinen laufen problemlos“, sagte Thomas Schwab, Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD). Erst am 18. Dezember konnte mit einwöchiger Verspätung die Vereisung in Angriff genommen werden. Zunächst wurde gasförmiges Ammoniak in die Bahn eingespeist, dabei wurden allerdings mehrere undichte Ventile festgestellt. Nach Behebung dieser Schwachstellen konnte dann flüssiges Ammoniak eingeleitet werden. Seit Monaten waren die Umbauarbeiten mit einem Kostenaufwand von insgesamt 22 Millionen Euro im Gange. Die Modernisierungsmaßnahmen hatten Ende März einen herben Rückschlag erlitten, als bei Schweißarbeiten der Kreisel in Brand geriet und schwer beschädigt wurde. Saisonhöhepunkt auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt sind neben dem Viessmann-Weltcup der Rennrodler die Weltmeisterschaften im Bob & Skeleton vom 14. bis 27. Februar 2011.

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